Feuerwerk in der ersten Hälfte

Handball: HSG Rodgau schießt Leipzig aus der Halle 

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Henning Schopper war gegen die SG Leipzig II mit neun Treffern der beste Torschütze der HSG Rodgau Nieder-Roden.

Nieder-Roden -  „Das war schon ein bisschen Feuerwerk“, zeigte sich Jan Redmann, Trainer der HSG Rodgau Nieder-Roden, zufrieden. Die Drittliga-Handballer warfen am dritten Spieltag Aufsteiger SG Leipzig 2 mit 37:20 (20:9) förmlich aus der Halle. Vor allem in der ersten Hälfte waren die Gastgeber vor rund 400 Zuschauern nicht zu stoppen.

„Wir haben den Gegner mit einer aggressiven Abwehr und hohem Tempo beeindruckt. In der ersten Hälfte waren keine Fehler zu erkennen, das war schon sehr beeindruckend“, lobte Redmann. Die Nieder-Rodener bauten damit ihr Punktekonto auf 5:1 Zähler aus und fahren am Freitag mit breiter Brust zum Derby nach Hanau. Erfolgreichster Werfer der Hausherren war Henning Schopper, der sich neunmal in die Torschützenliste eintrug. Zudem erfreulich: Nach rund neunmonatiger Verletzungspause feierte Felix Hain sein Comeback, stand in den letzten zehn Minuten wieder auf dem Parkett und erzielte auch einen Treffer.

Bis zum 3:2 in der sechsten Minute hielten die Sachsen, die in Bestbesetzung mit einem 17 Mann starken Kader nach Rodgau gekommen waren, dann zogen die Nieder-Rodener mit einem 6:0-Lauf auf 9:2 davon. Nach einem weiteren 5:0-Lauf zum 16:5 zeichnete sich vorzeitig ab, dass der Abend für den Aufsteiger sehr bitter enden würde. Mit einem Elf-Tore-Vorsprung gingen die Gastgeber auch in die Pause.

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Nieder-Roden ließ auch nach dem Seitenwechsel nicht locker. „Auch das 17:11 in der zweiten Hälfte war sehr deutlich“, sagte Redmann vor allem mit Blick auf die wenigen Gegentore. Die HSG wechselte munter durch, das tat dem erfolgreichen Spiel allerdings keinen Abbruch. So durfte sich auch Linksaußen Sam Hoddersen über sechs Treffer freuen. „Das war eine sehr, sehr gute Mannschaftsleistung. Die Mannschaft hat in der ersten Hälfte endlich einmal gezeigt, was sie wirklich kann“, sagte Jan Redmann. Hanau kann sich warm anziehen. (leo)

Spielfilm: 3:2 (6.), 9:2 (10.), 11:5 (15.), 16:5 (25.), 20:9 - 23:12 (35.), 24:14 (39.), 29:14 (45.), 31:16 (50.), 34:20 (59.), 37:20

Zeitstrafen: 2/2 - 7m: 4/5 - 1/3 - Rote Karte: Gansau (60./Leipzig, Foulspiel)

HSG Rodgau Nieder-Roden: Rhein, Friedrich; Geck (4), Weber (1), Henkel, von der Au, Kohlstrung, Stenger (1), Hain (1), von Stein (4), Weidinger (6), Hoddersen (6/1), Schopper (9), Kaiser (4/3), Keller (1)

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