Gegen Meister nur Außenseiter 

3. Handball-Liga Ost: Hanau freut sich auf Heimspiel gegen Eisenach

Der Meister kommt! Die Handballer der HSG Hanau freuen sich in der 3. Liga Ost auf das Spiel des Jahres gegen den ThSV Eisenach, der nach nur einem Jahr direkt wieder in die 2. Liga zurückkehrt.

Offenbach – Die HSG Rodgau Nieder-Roden macht den Hammer-Sonntag perfekt und fährt zum Tabellenzweiten nach Nußloch.

HSG Hanau- ThSV Eisenach (Sonntag, 17 Uhr)

„Das ist auf jeden Fall das einfachste Spiel der Saison, weil niemand etwas von uns erwartet. Eisenach ist das beste, was die Liga zu bieten hat, das ist eine Übermannschaft, da brauche ich gar nicht auf die einzelnen Positionen eingehen“, meint Hanaus Trainer Patrick Beer. Natürlich wollen die Hanauer mit allen Mitteln dagegenhalten, „alles andere als eine Niederlage wäre aber eine Überraschung.

Dennoch ist das ein geiles Spiel, auf das wir uns freuen und das hoffentlich von den Zuschauern honoriert wird“, sagt Beer. Personell schöpfen die Hanauer aus dem Vollen und gegen den Spitzenreiter brennen natürlich alle Spieler auf einen Einsatz. Ob Tarek Marschall zum Kader zählt, entscheidet sich erst kurzfristig, die Hanauer A-Jugend spielt am Sonntag bereits um 14 Uhr gegen den TV Gelnhausen. Das Hinrundenspiel verloren die Grimmstädter klar mit 22:34. Ein bisschen spannender soll es im Rückrundenspiel auf jeden Fall werden.

Bilder: HSG-Handballer verlieren gegen Bruchköbel

SG Nußloch - HSG Rodgau Nieder-Roden (So., 17 Uhr)

Auch fünf Spieltage vor Rundenende ist zwischen Platz drei und zehn alles für die Rodgauer möglich. „Wenn wir unsere aktuelle Platzierung halten, ist alles gut“, sagt Nieder-Rodens Trainer Jan Redmann. Nach den beiden jüngsten Heimsiegen gegen Leutershausen (28:27) und Groß-Bieberau/Modau (29:22) rangieren die Baggerseepiraten auf dem fünften Platz – das wäre die zweitbeste Platzierung der Vereinsgeschichte nach Platz vier im ersten Jahr unter Redmann in der vergangenen Saison.

Aber so weit denken die Nieder-Rodener angesichts der engen Tabellensituation gar nicht. „Es ist derart eng, dass am Rundenende auch der Dreiervergleich zwischen drei punktgleichen Mannschaften darüber entscheiden könnte, ob man Fünfter oder Siebter wird“, lässt sich Redmann auf keine Rechenspiele ein. „Wir schauen nur von Spiel zu Spiel.“

Und da erwartet die HSG am Sonntag beim Tabellenzweiten eine ganz heikle Aufgabe. Zuletzt setzten sich die Baden-Württemberger bei Abstiegskandidat SG Bruchköbel nur mit 30:28 durch, „da fehlten allerdings auch einige Spieler“, stellte Redmann fest. „Natürlich werden wir versuchen, in Nußloch zu gewinnen. Da muss aber schon alles zu 100 Prozent stimmen, um dort etwas zu holen“, blickt der HSG-Trainer voraus. Im Hinrundenspiel stimmte auf Seiten der Rodgauer viel, die HSG gewann mit 29:26. Verzichten müssen die Nieder-Rodener auf Rückraumspieler Philip Wunderlich, der sich unter der Woche im Training verletzte. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Ansonsten steht der aktuelle Kader komplett bereit. (leo)

Bilder: Erfolg für Rodgauer Handballer

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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