Drittligist startet erstmals in seiner Vereinsgeschichte im DHB-Pokal

Handball: Hanau freut sich auf Büdel und Bietigheim

Nieder-Roden/Hanau -  Eine Woche vor dem Punktrundenstart in der 3. Handball-Liga Ost stehen für die HSG Hanau und die HSG Rodgau Nieder-Roden mit der Teilnahme an der ersten Runde des DHB-Pokals nochmals echte Härtetests an.

Erstmals in ihrer Vereinsgeschichte haben sich die Hanauer für den DHB-Pokal qualifiziert und treffen am Samstag (20 Uhr) in der heimischen Main-Kinzig-Halle auf Bundesliga-Aufsteiger SG BBM Bietigheim. „Das hat für uns eine ganz besondere Bedeutung. Wir hoffen daher auf eine volle Halle“, freut sich Hanaus Trainer Patrick Beer auf die beiden Turniertage mit vier Mannschaften.

Zuvor treffen um 17 Uhr der Hanauer Ligarivale MSG Groß-Bieberau/Modau und Bundesligist HC Erlangen aufeinander. Bei den Franken steht der Bürgeler Nico Büdel unter Vertrag, der einst mit dem Nachwuchs der Turnerschaft Steinheim in der Jugend-Bundesliga spielte.

Die beiden Sieger ermitteln am Sonntag um 17 Uhr den Teilnehmer für das Achtelfinale. „Erstmals kommt ein Bundesligateam zu einem Pflichtspiel nach Hanau. Das ist eine Riesensache für den Handball in der Region“, freut sich Hanaus Vorsitzender Uwe Just auf die Partie. Die Hanauer müssen auf die beiden Langzeitverletzten Kreisläufer Lucas Lorenz und Yannick Ahouansou verzichten. Auch Michael Hemmer fällt wohl aus, nachdem er im Training umgeknickt ist.

HSG Hanau schlägt TV Großwallstadt: Bilder

Ligarivale Nieder-Roden trifft am Samstag (15 Uhr) in Aue auf den Zweitligisten EHV Aue. Das zweite Spiel bestreiten Zweitliga-Aufsteiger TV Großwallstadt und Bundesligist HSG Wetzlar.

„Wir haben uns für den DHB-Pokal qualifiziert, jetzt wollen wir dort auch erfolgreich spielen“, sagt Nieder-Rodens Trainer Jan Redmann, „wobei wir unter normalen Bedingungen nicht gewinnen, zumal das Spiel auch in Aue ist. Zu Hause hätten wir vielleicht eine kleine Chance gehabt. Auf jeden Fall ist das noch einmal ein sehr guter Test.“

Bis auf Rekonvaleszent Philipp Keller schöpft Redmann personell aus dem Vollen und wird die stärkste Sieben auf das Parkett bringen. „Man fährt nicht vier Stunden nach Aue, um dann nicht gewinnen zu wollen“, sagt er. (leo)

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