3. Handball-Liga:

Kaiser verwandelt alle acht Siebenmeter

Timo Kaiser war gegen Bad Blankenburg mit 14/8 Toren der herausragende Spieler der HSG Rodgau. -  Foto: Eyßen

Nieder-Roden -  „Wir sind an Ostern, fünf Spieltage vor Rundenende, Dritter. Das ist richtig gut“, sagt Jan Redmann, Trainer beim Handball-Drittligisten HSG Rodgau Nieder-Roden, nach dem 30:24 (13:9)-Sieg gegen den abstiegsgefährdeten HSV Bad Blankenburg.

Dieses Mal setzten die Führungsspieler die nötigen Zeichen, um den zwölften Saisonsieg einzufahren. Allen voran erneut Timo Kaiser, der 14 Treffer erzielte. „Timo hat bewiesen, dass er, wenn er gesund und fit ist, einer der besten Spieler dieser Liga ist. Und acht von acht Siebenmetern zu verwandeln, diese Ausbeute hatten wir lange nicht. Das spricht von großer Konzentrationsstärke“, lobte Redmann, der insgesamt nur einen Punkt zur Kritik fand: „Nach dem 5:0-Start war es schwer, die Spannung das ganze Spiel über aufrecht zu erhalten. Ich hätte mir gewünscht, dass wir noch das eine oder andere mehr umsetzen und dann nicht nur mit vier, sondern mit sechs bis acht Toren Vorsprung in die Pause gehen. Aber wir haben es immer wieder geschafft, ein Zeichen zu setzen. Und wir haben gewonnen. Da hat uns wieder unsere breite Bank geholfen.“

Nach dem furiosen 5:0-Start waren die Hausherren vor 492 Zuschauern bereits nach acht Minuten auf die Siegerstraße eingebogen. Aber die Gäste fingen sich. „Bad Blankenburg braucht jeden Punkt, der HSV war stets motiviert“, meinte Redmann. Näher als drei Tore kamen die Thüringer im ersten Durchgang aber nicht heran.

Tabelle & Spiele der 3. Handball-Liga

Nach dem Wechsel bauten die Nieder-Rodener ihren Vorsprung schnell mit einem 3:0-Lauf auf sechs Tore aus, doch dann kamen die Gäste erneut heran. „Aber wir haben auch beim 19:11 noch einmal einen draufgepackt“, zeigte sich Redmann zufrieden. Beim 23:18 hatten die Hausherren wieder mit fünf Toren die Nase vorne, mussten dann aber die Schlussphase ohne Linksaußen Michael Weidinger überstehen, der sich die dritte Zwei-Minuten-Strafe eingehandelt hatte (50.).

„Jetzt haben wir erst einmal eine Woche Pause, dann geht es in den Saisonendspurt“, sagte Redmann. Nach den Patzern der Konkurrenten Hanau (24:25 in Großsachsen) und Leutershausen (21:21 in Baunatal) kletterte die HSG auf Rang drei und würde diese Platzierung gerne bis zum Rundenende verteidigen.

Spielfilm: 5:0 (8.), 8:2 (14.), 9:6 (20.), 12:7 (24.), 13:9 - 14:11 (34.), 17:11 (37.), 19:15 (43.), 19:17 (44.), 20:18 (46.), 23:18 (50.), 26:20 (53.), 30:24

Zeitstrafen: 5:5 - 7m: 8/8 - 1/2 - Rote Karte: Weidinger (50./Nieder-Roden, 3. Zeitstrafe)

HSG Rodgau: Rhein, Friedrich; Weber (1), Henkel, Schmid (4), von der Au, Wunderlich, Kohlstrung (2), Stenger (2), Weidinger (2), Hoddersen (1), Schopper, Müller (4), Kaiser (14/8) (leo)

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