Nieder-Roden hofft auf vierten Heimsieg

3. Liga: Hanau zum Verfolgerduell nach Baunatal

Offenbach -  Nach ihren Siegen am vergangenen Wochenende mischen die Handballer aus Hanau und Nieder-Roden in der 3. Liga Ost weiter eifrig im Verfolgerfeld der beiden noch verlustpunktfreien Teams aus Nußloch und Eisenach mit. Am Samstag warten aber schwere Aufgaben.

Eintracht Baunatal - HSG Hanau (Sa., 18 Uhr)

HSG-Trainer Patrick Beer erwartet ein „Duell auf Augenhöhe“. Baunatal weist ebenso wie die Hanauer 8:2 Punkte aus, spielte aber auch schon gegen drei Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel - und verlor zuletzt sein Heimspiel gegen den TV Gelnhausen mit 28:30. „Wenn Baunatal in Bestbesetzung spielt, wird es sehr schwer“, warnt Beer. Die Eintracht verfügt traditionell über eine sehr starke erste Sieben mit einem herausragenden Marvin Gabriel, den Beer „für den besten Mittelmann der Liga“ hält. Dazu kommen die beiden gefährlichen Außen Felix Geßner (32 Tore) und Sven Vogel (23) – und jede Menge Erfahrung, auch aus höheren Ligen. „Wir müssen schauen, dass wir das Spiel lange offen halten, dann steigen unsere Chancen, wenn die Baunataler Stamm-Sieben müde wird“, blickt Beer voraus. Verzichten müssen die Hanauer noch vier bis sechs Wochen auf Patrick Pareigis (Strecksehnenriss im Finger). Offen ist noch, ob die Verletzung konservativ behandelt werden kann oder ob er sich operieren lassen muss.

HSG Rodgau Nieder-Roden - HG Oftersheim/Schwetzingen (Sa., 19.30 Uhr)

Wie die Baden-Württemberger zu bezwingen sind, zeigte am vergangenen Wochenende die HSG Hanau, die gegen Oftersheim/Schwetzingen mit 26:22 die Oberhand behielt. Allerdings fehlte den Gästen in Daniel Hideg (mit Zweitspielrecht ausgestatteter Spieler des Erstligisten Eulen Ludwigshafen) in Hanau auch ihr bester Torschütze. „Mal sehen, ob wir auch das Glück haben, dass er nicht dabei ist“, meint Nieder-Rodens Trainer Jan Redmann, der großen Respekt vor der HG hat: „Die haben erst 5:5 Punkte, aber man muss einmal schauen, gegen wen Oftersheim schon gespielt hat.“ So holten die Baden-Württemberger in Groß-Bieberau ein 23:23 und zogen gegen Nußloch nur unglücklich mit 25:26 den Kürzeren. Und auch zuletzt in Hanau zog sich die Mannschaft gut aus der Affäre, obwohl sich Linksaußen Alexander Sauer nach nur vier Minuten nach einem Zusammenprall das Schienbein brach.

Bilder zum Handball-Derby in der dritten Liga

„Zu Hause wollen wir weiter gewinnen“, hofft Redmann auf den vierten Heimsieg. Der HSG-Trainer wird möglicherweise – wie zuletzt gegen Bruchköbel mit Sven Schultheis – einen Spieler aus der Landesliga-Mannschaft mit auf die Bank nehmen. „Wir wollen zeigen, dass die Tür offen ist, zwischen erster und zweiter Mannschaft besteht ein gesunder Austausch“, lobt Redmann die gute Zusammenarbeit mit Christian Sommer, Trainer der HSG-Reserve. (leo)

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