25:25-Ausgleich gegen Bruchköbel Sekunden vor Spielende

Philippe Kohlstrung behält die Nerven

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Kampf bis zum Umfallen: Nieder-Rodens Florian Stenger (vorne) setzt sich gegen die Bruchköbeler Jannik Hoffmann und Sergej Zutic (rechts) durch.

Nieder-Roden - Die Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden bleiben in der 3. Liga Ost auch im vierten Spiel hintereinander ungeschlagen. Philippe Kohlstrung gleicht gegen Aufsteiger SG Bruchköbel wenige Sekunden vor Spielende zum 25:25 (13:10)-Endstand aus.

6:2 Punkte lautet die Ausbeute aus den vergangenen vier Begegnungen. „Die Mannschaft hatte seit dem ersten Spieltag keine Pause, ist auch mental müde. Aber das Positive ist, dass sie bis zum Schluss gekämpft und die Nerven behalten hat. Da sind wir am Ende auch mit dem Unentschieden zufrieden“, sagte Nieder-Rodens Trainer Jan Redmann. Zweifellos war für die Gastgeber vor 655 Zuschauern mehr möglich. „In der ersten Hälfte haben wir zu viele Chancen vergeben. Da war auch ein 17:10 zur Pause möglich“, meinte Redmann. „In der zweiten Hälfte haben wir uns durch Zeitstrafen immer wieder dezimiert, am Ende haben wir auch ein bisschen Glück gehabt“, erklärte der HSG-Trainer.

So aber starteten die Gäste, angetrieben vom ehemaligen Nieder-Rodener Sergej Zutic, der in dieser Phase drei seiner fünf Treffer erzielte, zur Aufholjagd und glichen mit einem 3:0-Lauf nach 39 Minuten zum 17:17 aus. Beim 19:17 hatten die Hausherren zum letzten Mal die Nase vorne, mit einem weiteren 3:0-Lauf zum 19:20 ging der Aufsteiger erstmals seit der Startphase wieder in Führung (51.). In den letzten neun Minuten bot sich den Zuschauern in der Sporthalle Wiesbadener Straße immer wieder das gleich Bild: Nieder-Roden glich aus, Bruchköbel legte wieder vor. Bis zum 25:25 durch Kohlstrung wenige Sekunden vor Spielende. Da hatte Bruchköbel keine Zeit mehr, nochmals anzugreifen.

Punkteteilung zwischen Nieder-Roden und Bruchköbel: Bilder

„Bruchköbel hat gekämpft bis zum Umfallen“, lobte Jan Redmann den Aufsteiger. Nun sind die Nieder-Rodener froh, dass am kommenden Wochenende in der 3. Liga der Ball ruht. Zum letzten Punktspiel des Jahres ist die HSG am Samstag, 9. Dezember, im Derby beim derzeitigen Schlusslicht TV Gelnhausen gefordert. „Da wollen wir dann noch einmal alles geben und die beiden Punkte holen“, blickt Jan Redmann voraus. (leo)

Spielfilm: 3:4 (8.), 6:4 (12.), 8:7 (17.), 11:7 (22.), 13:10 - 17:14 (37.), 17:17 (39.), 19:17 (45.), 19:20 (51.), 25:25

Zeitstrafen: 7:5 - 7m: 3/4 - 5/6 - Rote Karte: Woiwod (51./Bruchköbel, 3. Zeitstrafe)

HSG Rodgau Nieder-Roden: Rhein, Friedrich; Weber (3), Henkel, Schmid, von der Au, Kohlstrung (9/3), Stenger (2), Weidinger (2), Hoddersen (1), Schopper (3), Müller (2), Kaiser (3), Keller 

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