Rechtshänder dieses Mal die Protagonisten

HSG zu Hause mit acht Siegen und einem Remis eine Macht  

+
Michael Weidinger war mit sieben Treffern erfolgreichster Torschütze der HSG Rodgau im Spiel gegen Coburg II.

Nieder-Roden - „Wir haben jede Woche einen anderen Protagonisten“, freute sich Jan Redmann, Trainer beim Handball-Drittligisten HSG Rodgau Nieder-Roden, nach dem 28:22 (15:12)-Sieg gegen den HSC 2000 Coburg II, mit dem die Baggerseepiraten ihre jüngste Erfolgsserie auf 9:1 Punkte ausbauten. Von Patrick Leonhardt 

In der vergangenen Woche beim 30:28-Sieg bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II holten sich die Linkshänder ein Sonderlob ab, gegen Coburg waren es mit starken Leistungen die Rechtshänder Michael Weidinger (sieben Tore), Alexander Weber (3) und Philippe Kohlstrung (5). „Gerade in der Saisonphase, in der alle Spieler müde sind, hat unser ausgeglichener, breiter Kader den Ausschlag gegeben“, zeigt sich Redmann zufrieden. Und so überwintern die Rodgauer mit 22:12 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz.

„Ich bin sehr zufrieden“, meinte Redmann, „Uns ist es gelungen, die schwer wiegenden Abgänge von Jonas Müller und Christian Schmid zu kompensieren. Wir haben unsere jungen Spieler noch besser integriert, sie haben noch mehr Spielanteile gesammelt als in der vergangenen Saison. Die Neuzugänge Niklas Geck und Benjamin von Stein helfen uns extrem weiter.“ Zu Hause sind die Rodgauer mit acht Siegen und einem Unentschieden eine Macht, schlugen unter anderen den souveränen Tabellenführer ThSV Eisenach mit 23:19. „Wir haben zu Hause einige herausragende Partien geboten, auswärts war es nicht ganz so optimal. Allerdings muss man auch auf die Gegner schauen, bei denen wir gespielt haben: Hanau, HC Erlangen II, Leutershausen, Baunatal oder Groß-Bieberau“, weist Redmann auf die vielen „dicken Brocken“ hin.

HSG Nieder-Roden besiegt Tabellenführer Eisenach: Bilder

Gegen die abstiegsgefährdeten Coburger trafen die Rodgauer im letzten Spiel des Jahres auf den erwartet unangenehmen, diszipliniert agierenden Gegner. Die haben ihre Angriffe sehr lange ausgespielt, sich dann dennoch eine gute Abschlussmöglichkeit herausgespielt“, erklärte Redmann. Dagegen hatten die Hausherren immer wieder Phasen, in denen sie ihre Angriffe zu schnell abschlossen, Chancen vergaben und die Oberfranken wieder bis auf zwei oder drei Tore herankommen ließen. In der Schlussphase spielte auch die HSG ihre Angriffe länger aus und siegte letztlich noch klar und „definitiv verdient“, meinte Redmann, der seiner Mannschaft bis zum Donnerstag, 10. Januar, frei gab. „Das haben sich die Jungs verdient“, sagte Redmann.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare