Handball

HSG Rodgau nur an Pokalrunde interessiert

Die HSG Rodgau um Johannes von der Au (rechts, hier im Testspiel gegen Leutershausen) wird nicht an der Aufstiegsrunde zur 2. Liga teilnehmen.
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Die HSG Rodgau um Johannes von der Au (rechts, hier im Testspiel gegen Leutershausen) wird nicht an der Aufstiegsrunde zur 2. Liga teilnehmen.

Handball-Drittligist HSG Rodgau Nieder-Roden verzichtet auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde, hat aber einen anderen Wettbewerb im Blick.

Nieder-Roden – Im Gegensatz zur HSG Hanau hat sich Ligarivale HSG Rodgau Nieder-Roden nicht für die Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga beworben. „Der wäre aus wirtschaftlichen Gründen gar nicht vertretbar“, meinte Nieder-Rodens Pressesprecher René Marzo.

Für die Einreichung der Lizenzunterlagen ist eine Gebühr von 2000 Euro fällig, zudem muss eine Bürgschaft von 20 000 Euro hinterlegt werden. Als zweiter Verein aus der Mitte-Staffel hat sich neben den Hanauern der TuS Kaiserlautern-Dansenberg für die Aufstiegsrunde beworben. Insgesamt 15 Drittligisten reichten die Unterlagen für die 2. Liga ein, allerdings werden nur zwei Aufstiegsplätze vergeben. Denkbar wäre nach Ostern eine regionale Aufteilung der teilnehmenden Vereine in mehrere Gruppen mit einer anschließenden Play-off-Runde. Gespielt würde dann auch unter der Woche.

Die HSG Rodgau nimmt allerdings weiterhin die erneute Teilnahme am DHB-Pokal ins Visier. Wie eine mögliche Qualifikation für diesen Wettbewerb aussieht, ist allerdings noch völlig offen und davon abhängig, wie viele Vereine sich anmelden. „Wir wären gerne wieder dabei“, sagt Marzo, „eine Fahrt bis nach Norddeutschland würde allerdings wenig Sinn machen.“ Eine Reihe von Vereinen verzichten aus Kostengründen durch die fehlenden Zuschauereinnahmen bereits im Vorfeld auf eine Teilnahme. (Von Patrick Leonhardt)

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