Hugenottenlauf Neu-Isenburg

Hugenottenlauf: Große Konkurrenz spornt an

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Der Auftakt zum Halbmarathon: Markus Heidl (Nummer 2205; Spiridon Frankfurt) gewann den Hugenottenlauf Neu-Isenburg in 1:14,43 Stunden.

Beim Hugenottenlauf in Neu-Isenburg erreichen 1625 Athleten erreichen das Ziel. Markus Heidl ist nicht zu stoppen.

Neu-Isenburg – Mit knapp 1700 Läufern ist der Neu-Isenburger Hugenottenlauf eine der frequentiertesten Veranstaltungen im Rahmen des Rosbacher Main-Lauf-Cups. Mehr Teilnehmer heißt größere Konkurrenz.

„Aber genau das spornt an“, findet ein Läufer aus Dietzenbach vor dem Startschuss. Bei den übrigen Wettkämpfen im Umkreis nehmen etwa 600 bis 800 Sportler teil.

Doch dem größeren Andrang der 43. Ausgabe steht die Stadt Neu-Isenburg gelassen gegenüber. „Alles ist gut gelaufen“, resümiert Heidrun Schäffer-Rettig vom Fachbereich Sport. „Und mit dem Wetter hatten wir natürlich auch Glück, bei Sonne macht das Laufen mehr Spaß“, ergänzt sie.

Markus Heidl  siegt mit großem Abstand

Den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gewährleisten mehr als 100 Helfer, die Hand in Hand arbeiten. Neben der Stadt und dem Turnverein Neu-Isenburg packen Freiwillige vom Technischen Hilfswerk, dem Deutschen Roten Kreuz, des Dienstleistungsbetriebs, der R.S.T Volkslauf GmbH, der Jugendfeuerwehr, der Polizei sowie der IG Vereine mit an. Ob an der Nummernausgabe oder an der Kuchentheke – die Motivation der Helfer ist spürbar.

Auch die Gesichter der Sportler entspannen sich, sobald die Ziellinie überquert wird. Mancher Sportler reckt während des Passierens den Daumen nach oben, andere legen noch einmal einen Sprint ein, um ein paar Sekunden herauszuholen. Der Sieger des Halbmarathons, Markus Heidl von Spiridon Frankfurt, kann sich verhältnismäßig entspannt dem Ziel nähern. Er legt die 21,1 Kilometer innerhalb von 1:14,05 Stunden zurück. Zu seinem Trainingspartner und dem Zweitplatzierten hat Heidl mehr als eine halbe Minute Abstand: Robert Unger (SKC Deutsche Bundesbank) besteigt nach 1:14,43 Stunden das Treppchen. Den Erstplatzierten überrascht sein Ergebnis: „Ich habe die Woche das Training eher vernachlässigt, aber jetzt eine Bestzeit erreicht“, meint der Dietzenbacher Heidl.

Fortsetzung in Rodheim

Umso mehr freue er sich über das Ergebnis. Die ersten zehn Kilometer legt er noch relativ gleichauf mit Unger zurück, dann fällt dieser etwas nach hinten. „Da bin ich dann doch kämpferisch veranlagt und habe an Tempo zugelegt“, sagt Heidl und lacht. Philip Meidt vom TGV Schotten sichert sich in 1:15,28 Stunden seinen Platz auf der dritten Stufe.

Den Frauen rennt Franziska Baist davon. Die Läuferin vom Team Main-Lauf-Cup legt die Strecke in 1:22,49 Stunden zurück. Hinter ihr kommen Nadja Heiniger vom TSG Kleinostheim in 1:23,08 Stunden sowie Friederike Schoppe vom LSG Goldener Grund in 1:23,20 Stunden auf das Treppchen.

Den Lauf über zehn Kilometer gewinnt bei den Frauen Petra Wassiluk in einer Zeit von 37:36 Minuten. Julia Roth benötigt als Zweite 39:38 Minuten, Antonia Millert 39:47 Minuten Minuten. Mit geringeren Abständen teilen sich bei den Männern Brhane Okbay (35:06 Minuten), Christian Spaich (35:52 Minuten) und Julian Haberkorn (36:09 Minuten) die Spitze.

Insgesamt 1625 Läufer erreichen im Sportpark der Hugenottenstadt das Ziel. „Das sind mehr als im vergangenen Jahr, das freut uns“, berichtet Schäffer-Rettig. Das neunte Cup-Rennen findet am 21. September in Rodheim statt.

VON LISA SCHMEDEMANN

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