1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport

JC Samurai mit „extrem geschlossener Teamleistung“

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Gut gelaunte Offenbacher in Heidelberg. Fabian Kühn und Daniel Gleim (links) nach dem 9:5-Sieg des JC Samurai.
Gut gelaunte Offenbacher in Heidelberg. Fabian Kühn und Daniel Gleim (links) nach dem 9:5-Sieg des JC Samurai. © vum

Offenbach – Erfolgreiches Wochenende für den Judoclub Samurai Offenbach: Die Bundesliga-Mannschaft gewann am dritten Kampftag mit 9:5 beim Judoteam Heidelberg Mannheim und liegt nach dem zweiten Saisonsieg auf Platz vier. Gestern reiste Vorsitzender und Trainer Francesco Liotta mit seinem erst 15 Jahre alten Toptalent David Jurcevic zum U16-Sichtungsturnier des Deutschen Judo-Bundes nach München, die beiden kehrten mit der Silbermedaille in der offenen Klasse plus 73 Kilogramm zurück.

„Der Gegner im Finale brachte 119 Kilogramm auf die Waage, David fast 40 Kilogramm weniger. David hatte ihn dennoch am Rande einer Niederlage, auch in den Kämpfen zuvor hat er ganz starke Leistungen gezeigt. Er kann stolz auf sich sein“, berichtete Liotta, der Jurcevic mittelfristig in seiner Bundesliga-Formation sieht.

Am Tag zuvor hatte die sich wie erhofft in Heidelberg durchgesetzt. „9:5 ist eigentlich ein ziemlich deutliches Ergebnis gegen einen guten Gegner, der in Saeid Mollaei erstmals in dieser Saison den Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2021 in der Klasse bis 90 Kilogramm eingesetzt hat. Gegen ihn haben unsere Jungs zwei Einzel-Niederlagen einstecken müssen. Aber insgesamt wollten wir diesen Sieg unbedingt, das war schon eine extrem geschlossene Teamleistung. Platz vier in der Tabelle gefällt mir, das sieht so richtig gut aus. Ob das allerdings nach dem kommenden Wochenende noch so sein wird, mag ich doch leicht bezweifeln“, sagte Liotta.

Am Samstag, 17 Uhr, treten die Offenbacher nämlich beim bislang verlustpunktfreien TSV Abensberg an, dem amtierenden Deutschen Meister aus dem niederbayerischen Landkreis Kelheim. „Ich habe am Sonntag beim Sichtungsturnier in München gehört, dass sie sich von uns nicht überraschen lassen wollen und ihre stärkste Formation aufbieten werden. Wir wollen zwar so viele Einzelsiege wie möglich holen und Abensberg ärgern, wir sollten aber keinen allzu hohen Auswärtssieg einplanen“, sagte Liotta lachend und voller Vorfreude auf das Treffen bei Deutschlands Rekordmeister (22 Titel).

In Heidelberg hatten die Samurai-Athleten schnell für klare Verhältnisse gesorgt. Athanasios Mylonelis, Kamil Grabowski, Fabian Kühn, Hratschik Latschinian und Daniel Gleim steuerten die Einzelsiege zur 5:2-Pausenführung bei. Markus Seifert sowie erneut Mylonelis, Grabowski und Latschinian punkteten in der zweiten Hälfte für Offenbach.  app

JC Samurai Offenbach: Athanasios (2), Grabowski (2), Kühn (1), Stafaridis, Latschinian (2), Gleim (1), M. Seifert (1), Djurdjevic, Schreder, Sudermann

Stolzer Offenbacher in München. David Jurcevic nach Platz zwei beim Bundessichtungsturnier der U16.
Stolzer Offenbacher in München. David Jurcevic nach Platz zwei beim Bundessichtungsturnier der U16. © -

Auch interessant

Kommentare