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Kanuslalom: Hanauerin Caroline Trompeter sichert sich Ticket für Heim-WM

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Von: Thorsten Jung

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Caroline Trompeter von der SKG Hanau hat die Qualifikation für die Heim-Weltmeisterschaft in Augsburg in der Tasche und posiert an der Strecke in Prag mit WM-Maskottchen Gustl für die Kamera.
Caroline Trompeter von der SKG Hanau hat die Qualifikation für die Heim-Weltmeisterschaft in Augsburg in der Tasche und posiert an der Strecke in Prag mit WM-Maskottchen Gustl für die Kamera. © Privat

Erleichterung und Freude waren riesengroß: Caroline Trompeter von der SKG Hanau hat sich am vergangenen Wochenende in Prag für die Heim-Weltmeisterschaft in Augsburg qualifiziert. Die 27-jährige Kanuslalomfahrerin belegte beim Weltcup in der tschechischen Hauptstadt in den sogenannten Time-Trials - das Einzelzeitfahren diente auch als Qualifikation für die Kopf-an-Kopf-Rennen - Platz 13 im Extremeslalom.

Prag/Hanau – Damit erbrachte sie den vom Deutschen Kanu-Verband geforderten Leistungsnachweis. Eine Top-16-Platzierung war die Vorgabe des DKV.

Sie sei überglücklich, diese Verbandsvorgabe - „meine Hauptaufgabe“ - bereits beim ersten Weltcup des Jahres geschafft zu haben. Nun könne sie bei den nächsten Weltcups an den kommenden beiden Wochenenden in Krakau und Ljubljana entspannter an den Start gehen. „Dass es beim ersten Weltcup mit Platz 13 geklappt hat, ist natürlich eine große Erleichterung und erlaubt mir, die kommenden beiden Weltcups mehr aus dem Training heraus zu fahren und die Vorbereitung auf die WM auszurichten“, freute sich Trompeter, nachdem sie bereits in Krakau angekommen war. „Vor allem ist das auch cool, weil Prag immer der am vollsten besetzte Weltcup mit einer unglaublich guten Stimmung ist.“

Die Head-to-Head-Läufe, die normalerweise Trompeters große Stärke sind, endeten für sie in Prag nach dem erfolgreichen Einzelzeitfahren jedoch unerwartet früh. Schon nach dem Achtelfinale musste Trompeter ihr Boot wegpacken. „Ich habe für mich eine nicht so gute Startposition gewählt und dann auch im ersten Aufwärtstor die falsche Wahl getroffen. Das kann auch mal vorkommen“, ärgerte sich die Hanauerin nur kurz über ihren 18. Platz und blickte schon wieder nach vorne Richtung Weltmeisterschaft, die vom 26. bis 31. Juli in ihrer Wahl-Heimat Augsburg stattfinden wird. „Ich kann auf jeden Fall noch mal neue Erkenntnisse mitnehmen“, lautet ihr Fazit nach dem Weltcup-Auftaktrennen.

Bereits Anfang Juni hatte Trompeter einen großen Erfolg verbuchen können. Bei den Extremeslalom-Wettkämpfen des ICF-Weltranglistenrennens in Augsburg gewann sie die Silbermedaille - und erzielte damit das beste Ergebnis aller deutschen Starter.

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