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Kein Risiko bei Akgöz und Kaiser: Routiniers des FC Hanau 93 sind noch nicht zurück im Kader

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Muss aussetzen: Hanaus Rico Kaiser hat sich im Training eine Zerrung oder einen Muskelfaserriss zugezogen.
Muss aussetzen: Hanaus Rico Kaiser hat sich im Training eine Zerrung oder einen Muskelfaserriss zugezogen. © Scheiber

In den zwei Staffeln der Fußball-Hessenliga geht es in den kommenden Wochen im Kampf um die begehrten Plätze für die Aufstiegsrunde um die Wurst. Der FC Hanau 93 liegt nach verpatztem Saisonstart in der Gruppe A wieder gut im Rennen und will seine gute Ausgangsposition als Tabellenfünfter am Mittwochabend (19 Uhr) mit einem Sieg beim SV Steinbach festigen.

Hanau – „Wir haben da auch noch was gutzumachen“, ist HFC-Spielertrainer Kreso Ljubicic die 1:2-Heimniederlage gegen die Osthessen Anfang September noch in schlechter Erinnerung.

Mittlerweile schaut die Personallage bei den Hanauern wieder besser aus. Varol Akgöz und Rico Kaiser stehen zwar trotz des Wiedereinstiegs ins Mannschaftstraining noch nicht zur Verfügung, doch ansonsten kann Ljubicic wohl aus dem Vollen schöpfen. Semih Sentürk ist im Kader zurück. Der Innenverteidiger lief am vergangenen Sonntag beim 1:1 des B-Teams im Gruppenligamatch in Langen auf. „Bei Akgöz und Kaiser möchte ich kein Risiko eingehen, weil wir ja am Samstag wieder spielfrei sind und erst am Wochenende darauf in Flieden spielen. Für dieses Spiel könnte es bei beiden reichen“, erklärt Ljubicic.

Der Spielertrainer selbst ist wieder fit und überzeugte zuletzt in den Heimspielen gegen Baunatal und Flieden. „Ich bin richtig heiß auf die letzten Spiele, jetzt warten die entscheidenden Wochen auf uns“, so Ljubicic.

HFC hat Qualifikation für Aufstiegsrunde in eigener Hand

Die jüngsten Ergebnisse der direkten Konkurrenten mit zahlreichen Punkteteilungen hat den 93ern in die Karten gespielt. Die als Mitfavorit gestarteten Hanauer haben die Qualifikation für die Aufstiegsrunde wieder in der eigenen Hand und verfügen zweifelsfrei auch über den passenden Kader dafür. Ins Straucheln sollten Kara, Wüst und Co. aber nicht mehr häufig kommen, sonst kann es im kommenden Jahr auch gegen den Abstieg in die Verbandsliga gehen.

„Steinbach ist keine einfache Aufgabe. Dort zu spielen ist schwer und sie brauchen selbst jeden Punkt“, stellt sich Ljubicic auf ein heißes Match im Mühlengrund ein. Die Qualität im eigenen Kader ist jedoch größer als jene im Aufgebot des Tabellenletzten. Mit der richtigen Einstellung ist der nächste Dreier für die 93er in Reichweite. „Die Konstellation ähnelt der vom Flieden-Spiel. Wir wollen und müssen dieses Spiel einfach gewinnen, wenn wir unter die ersten Fünf kommen wollen“, unterstreicht Ljubicic. Die gute Stimmung im Team, gute Trainingseindrücke und die Tatsache, dass seine Mannschaft mittlerweile einen sehr ansehnlichen und offensiven Fußball spielt, stimmen Ljubicic vor der Reise nach Osthessen zuversichtlich. (Von Frank Schneider)

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