Vor Spiel in Offenbach 6:85 in Rumänien

Klare Pleite für deutsche Rugby-Auswahl

Offenbach -  Auf die Sensation von Offenbach folgte im Rückspiel die heftige Pleite von Cluj.

Ein Jahr nach dem überraschenden 41:38-Erfolg im Sparda-Bank-Hessen-Stadion gegen Rumänien kam die 15er-Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes (DRV) beim mehrfachen WM-Teilnehmer heftig mit 6:85 (6:31) unter die Räder. Von einem Debakel war unter anderem die Rede, doch diese Niederlage bedarf einer Einstufung.

Lediglich vier Spieler, die am 11. Februar 2017 bei der Sensation dabei waren, standen diesmal im Kader. Die anderen sind fast alle bei der Gesellschaft zur Förderung des Rugbysports (GfR) angestellt, dem kommerziellen Ableger der von Milliardär Hans-Peter Wild gegründeten Stiftung „Wild Rugby Academy“. Wild und der DRV haben sich überworfen mit der Folge, dass die GfR für die Abstellung der Spieler nun eine Kompensation verlangt. 2.000 Euro pro Spieler und Woche wurden nach Informationen unser Zeitung gefordert. Der Verband kann sich das nicht leisten. Und: Auch mit den GfR-Spielern hatte Deutschland vor zwei Jahren klar in Rumänien verloren – 7:61.

„Das war ein Kampf mit ungleichen Waffen. 90 Prozent der Rumänen sind Vollprofis und spielen in den besten Ligen“, sagte Kapitän Julius Nostadt. Und am Samstag um 14.30 Uhr geht es in Offenbach gegen Georgien: „Die sind das gleiche Kaliber wie Rumänien. Aber wir werden 80 Minuten alles geben.“ (cd)

Rubriklistenbild: © dpa

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