Fechtclub Offenbach

Kneist trotz Schmerzen zufrieden

Offenbach - Degenfechter Richard Schmidt sprach nach Platz 41 im Einzel und Rang 13 mit der deutschen Mannschaft beim Weltcup in Bern von einem „gebrauchten Wochenende“.

Der 26-Jährige vom Fechtclub Offenbach ergänzte: „Ich habe im Einzel weit unter meinen Möglichkeiten gefochten, und in der Mannschaft haben wir wieder die Runde der Top 8 verpasst. Ich bin ziemlich enttäuscht von mir und der Situation des Teams“. Im Einzel war Schmidt in der Runde der Top 64, für die er gesetzt war, am Polen Damian Michalak mit 13:15 gescheitert. In der deutschen Auswahl mit Rico Braun, Lukas Bellmann und Niklas Multerer kam das Aus gegen Frankreich (37:45). Zuvor hatte das deutsche Quartett gegen Argentinien gewonnen (45:36). Der nächste Weltcup steht für Schmidt am 13. Januar in Heidenheim auf dem Programm.

Schmidts Offenbacher Vereinskollege Toni Kneist war mit Platz 47 im Einzel ganz zufrieden. Er hatte die Vorrunde ungeschlagen überstanden und sich mit sechs Siegen souverän für die Top 64 qualifiziert. Dort unterlag er Hoi Sung Fong aus Hongkong mit 8:15. „Da war mehr drin. Er war durchaus schlagbar. Ich habe aber leider den Auftakt etwas verschlafen, mich herangekämpft – und dann hat es bei einer Aktion in der linken Hand geknackst“, sagte Kneist. Er klagte gestern über Schmerzen zwischen Zeigefinger und Daumen. Morgen steht die ärztliche Untersuchung an. Kneist hofft, dass die Verletzung nicht allzu schlimm ist und er bis zum 13. Januar in Heidenheim wieder fit ist. Nikolaus Bodoczi, der dritte FCO-Athlet beim Weltcup in Bern, verpasste nach zwei Siegen und vier Niederlagen in der Vorrunde den zweiten Turniertag. Er belegte Platz 221.

Monika Sozanska, die Offenbacher Topathletin, pausierte am Wochenende. Ihr nächster Einsatz: die Militär-WM vom 11. bis 16 Dezember in Nancy (Frankreich). (app)

Rubriklistenbild: © dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare