Kürzere Spielzeit für alte Herren

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Ein Mann zum Anfassen: Pascal Roller. Foto:

Frankfurt (hof) - Pascal Rollers Karriere bei den Fraport Skyliners ist bemerkenswert. Der Point Guard ging über zehn Jahre für die Frankfurter auf Korbjagd. Im schnelllebigen Basketball-Geschäft eine Seltenheit. Ehre, wem Ehre gebührt - und am Samstag ist es soweit.

Um 18 Uhr steigt im Trainingszentrum der Skyliners, der Sporthalle Nordwestzentrum, das Abschiedsspiel für den 1,80 Meter großen Modellathleten. Das Spiel ist mit 1300 Zuschauern bereits ausverkauft, die Abendkasse wird nicht mehr geöffnet.

Mit von der Partie ist das Bundesliga-Team der Frankfurter. Es tritt an gegen ein „Pascal Roller Allstar Team“, das gespickt ist mit ehemaligen Weggefährten. Jukka Matinen, Robert Maras, Nino Garris und viele mehr geben sich den Basketball in die Hand. Der Hauptakteur wird für beide Mannschaften auflaufen. „Es war Pascal sehr wichtig, dass es eine fannahe Veranstaltung wird“, sagt Pressesprecher Thomas Nawrath. Daher dürfen nach Abpfiff alle Zuschauer auf das Parkett, die Stars sind zum Greifen nah.

Abgerundet wird der Abend durch ein ansprechende Rahmenprogramm. Alle Teilnehmer werden von Roller persönlich vorgestellt, es gibt Wurfwettbewerbe und auch die Regeln wurden angepasst. „Die Mannschaften spielen drei mal elf Minuten“, erklärt Nawrath. Der Grund: Roller lief mit der Rückennummer elf auf, die Drei-Punkte-Würfe waren seine gefürchtetste Waffe. Augenzwinkernd fügt Nawrath hinzu: „Die kürzere Spielzeit kommt den alten Herren natürlich auch zugute.“

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