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Lange Odyssee liegt hinter Vargas

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Akeem Vargas
Akeem Vargas © dpa

Frankfurt – Die Macht des Moments von Malcolm Gladwell. Mit dieser Lektüre hat Akeem Vargas seine Freizeit im Trainingslager auf Mallorca verbracht. „Es geht darum, was unser Gehirn im Unterbewusstsein wahrnimmt und wie das bei der Entscheidungsfindung hilft“, erklärt der Basketballprofi der Frankfurt Skyliners. Von Timur Tinc

Der 28-Jährige ist jemand, der über den Tellerrand seines Sportkosmos’ hinausblickt. Er hat einen Bachelor in Sport- und Eventmanagement in der Tasche und viele Interessen. In den vergangenen Wochen und Monaten konnte Vargas sich mit Dingen außerhalb des Basketballs mehr beschäftigen, als ihm lieb war. Gleich vier Muskelfaserrisse hintereinander verhinderten, dass er seiner größten Leidenschaft nachgehen konnte. „Es war eine lange Odyssee“, sagt Vargas. Jetzt fühle er sich aber sehr gut.

Nach dem dritten Muskelfaserriss wurde ein großes Blutbild erstellt und ein sehr niedriger Vitamin-D-Wert festgestellt. „Damit ist man prädestiniert für Muskelverletzungen“, sagt der Distanzschütze. Seitdem nimmt Vargas Vitamin-D-Tabletten, er war zudem während der Länderspielpause in Abu Dhabi, um Sonne zu tanken und ein Fitnessprogramm abzuspulen. Körperlich ist also alles wieder gut. „Jetzt geht es darum, dass der Ball da oben wieder reinfliegt“, so Vargas.

Das gilt nicht nur für den 1,92-Meter-Mann, sondern für das gesamte Team. Aktuell liegen die Skyliners auf dem 13. Tabellenplatz und haben sechs Punkte Rückstand auf den Tabellenachten Bonn. „Wir haben keine perfekte Ausgangslage, um um die Play-offs mitzuspielen. Jetzt geht es nur darum, dass wir eine Serie starten.“ Am Samstag (18 Uhr/Sport1) kommt Vargas’ Ex-Klub Alba Berlin in die Ballsporthalle, der Tabellenzweite. „Gegen wen wir spielen, ist nicht so interessant“, findet Vargas. Es gehe darum, sich auf sich selbst zu konzentrieren.

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