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HSG Rodgau Nieder-Roden: „Haben in der Saison kein Wochenende freigehabt“

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Filip Brühl (beim Wurf) und die HSG Rodgau wollen bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II zwei Punkte holen.
Filip Brühl (beim Wurf) und die HSG Rodgau wollen bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II zwei Punkte holen. © eyssen

Die Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden treffen in der 3. Liga auf Wetzlars Bundesliga-Reserve. Vor der Partie macht sich langsam der stramme Spielplan bemerkbar.

Nieder-Roden – Nach vier sieglosen Auswärtspartien hintereinander hoffen die Drittliga-Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden am Samstag (19.30 Uhr) bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II auf ein Erfolgserlebnis in der Fremde.

HSG Rodgau Nieder-Roden: Bei Gegner Wetzlar stimmt die Form

Die Wetzlarer Bundesliga-Reserve zeigte sich nach einem eher schleppenden Saisonstart in den vergangenen Wochen in guter Form. „Sie haben immerhin die jüngsten drei Spiele in Folge gewonnen“, sagt Nieder-Rodens Trainer Jan Redmann. „Sie haben viele gut ausgebildete Spieler in ihren Reihen, viele schnelle Spieler, die nicht einfach zu verteidigen sind.“ Dutenhofen stelle gleichzeitig eine sehr stabile Abwehr, die für die HSG eine echte Herausforderung wird.

Nachdem es auswärts zuletzt für Nieder-Roden nicht so gut gelaufen war, will die HSG eher auf die Leistung aus den Heimspielen aufbauen, wie zuletzt dem Derby gegen den TV Kirchzell. Trotzdem gilt es vor dem Spiel noch einiges zu verbessern. „Wir müssen unsere Leistung nochmals ein bisschen mehr stabilisieren. Wenn wir zwei Punkte mit nach Hause nehmen wollen, müssen wir unser Spiel konstant über 60 Minuten durchziehen“, sagt Redmann. Das gelang seiner Mannschaft in den vergangenen Wochen nicht immer. „Wir haben Phasen in unserem Spiel, da spielen wir extrem gut. Die müssen wir nur noch ein bisschen ausbauen“, fordert Redmann.

HSG Rodgau Nieder-Roden im Termin-Stress

Die fortgeschrittene Saison hilft dabei definitiv nicht. Redmanns Team spielt jetzt seit Beginn der Vorbereitung Anfang Juli ohne Pause. Das merken die Spieler – in den Beinen und vor allem auch im Kopf. „Ich glaube, es geht allen Mannschaften so, dass sie Ende November, Anfang Dezember immer sehr müde sind. Wir haben jetzt auch in der laufenden Saison kein Wochenende freigehabt“, sagt Redmann. „Aber wie gesagt, ich glaube, das geht uns genauso wie dem Gegner.“ Beide Teams haben mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Dennoch hoffen die Nieder-Rodener auf zwei Auswärtspunkte. (Niklas Wenzel)

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