HSG Rodgau und HSG Hanau zufrieden mit Klasseneinteilung

3. Liga Ost mit neun neuen Vereinen

Offenbach - Auf die Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden und der HSG Hanau warten in der kommenden Saison 2017/2018 in der 3. Liga Ost gleich neun neue Gegner. Die Vertreter der beiden Clubs sind nicht unzufrieden. Von Patrick Leonhardt 

„Wenn man auf die Karte mit den 64 Drittliga-Vereinen schaut, sind da keine großen Überraschungen dabei“, sagt HSG-Sprecher René Marzo. Hanaus Sportlicher Leiter Reiner Kegelmann meint: „Wir können mit der Einteilung gut leben. Neben den bewährten Derbys sind viele neue Vereine dabei. Es gibt neue Herausforderungen, die eine sehr interessante Runde versprechen.“

Meister HC Elbflorenz und Vizemeister Eintracht Hildesheim verabschiedeten sich in Richtung 2. Liga, im Gegenzug stieg die SG Leutershausen in die Ost-Staffel ab. Die Vereine aus Niedersachsen (HSV Hannover, HF Springe, HSG Burgwedel, TSV Burgdorf II) wechseln nach nur einem Jahr in die Nordstaffel zurück. Eintracht Baunatal (West), der SC Magdeburg II, SV Anhalt Bernburg (beide Nord) und der TV Germania Großsachsen (Süd) spielen nun im Osten. Neu in der Liga sind außerdem die vier Aufsteiger HC Erlangen II, Northeimer HC, SG Bruchköbel und HSV Bad Blankenburg. Nieder-Roden und Hanau stehen damit doch wieder zweite weite Fahrten nach Sachsen-Anhalt (Magdeburg, Bernburg) bevor. „Mit den starken Vereinen aus Niedersachsen hat die Liga an Qualität verloren, dafür kommen neue gute Mannschaften wie Leutershausen oder Großsachsen dazu. Und ein Gutes haben die vielen neuen Mannschaften auch: Die Zuschauer bekommen etwas Neues geboten“, meint Hanaus Trainer Patrick Beer.

Niederlage für Rodgau Nieder-Roden gegen Großwallstadt: Bilder

„Wichtig für uns ist, dass wir weiter die Derbys haben“, erklärt Marzo. Ähnlich denkt Beer: „Dass uns die Derbys erhalten bleiben, ist das Wichtigste.“ Zwar stiegen der TV Groß-Umstadt und der TV Kirchzell ab, dafür qualifizierte sich die SG Bruchköbel als Meister der Oberliga Hessen erstmals für die 3. Liga. Und in den Heimspielen gegen den TV Gelnhausen, die MSG Groß-Bieberau/Modau, den TV Großwallstadt und die HSG Hanau sollte die neue Tribüne in der Sporthalle an der Wiesbadener Straße wieder voll besetzt sein. „Die Liga ist mit Sicherheit nicht schwächer als in der vergangenen Saison“, blickt Marzo auf die im September beginnende Punktrunde voraus. Und Beer ergänzt: „Wir werden sicher fünf, sechs Partien benötigen, um zu sehen, wo wir stehen.“

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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