Rodgauer hoffen auf ersten Auswärtssieg

Nieder-Rodener sind „guter Dinge“

Offenbach - Ausgerechnet im bisher schwersten Auswärtsspiel der Saison hoffen die Drittliga-Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden auf den ersten Auswärtssieg. Die HSG Hanau will gegen Coburg nach drei Niederlagen in die Erfolgsspur zurückkehren. Der Gegner denkt allerdings genauso.

Eintracht Baunatal - HSG Rodgau Nieder-Roden (Sa., 18 Uhr):Nach der erneut überzeugenden Leistung in eigener Halle beim 32:27 gegen Großsachsen wollen die Nieder-Rodener im siebten Anlauf auch auswärts endlich einmal doppelt punkten. „Ich bin guter Dinge und die Mannschaft weiß, worauf es ankommt“, sagt Nieder-Rodens Trainer Jan Redmann. Dass sie beim Tabellenzweiten nur Außenseiter ist, kommt den Baggerseepiraten nicht ungelegen.

„Baunatal ist gut in die Saison gestartet“, erklärt Redmann. Von den ersten sieben Begegnungen absolvierten die Nordhessen fünf in eigener Halle, legten mit sechs Siegen aus sieben Partien den Grundstein für eine bisher sehr gute Saison. Dass die Baunataler über eine sehr gute „erste Sechs“ verfügen, ist bekannt. „Dahinter stehen aber auch einige Talente“, sagt Redmann. Vor zwei Wochen sorgte die Eintracht mit dem 31:25-Sieg bei der SG Nußloch für einen echten Paukenschlag.

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HSG Rodgau Nieder-Roden gewinnt gegen SG Nußloch: Bilder

Nieder-Roden bangt noch um den Einsatz der angeschlagenen Alexander Weber und Timo Kaiser. Weber pausierte bereits gegen Großsachsen, nachdem er im Training umgeknickt war, Kaiser passierte das gleiche Missgeschick im Spiel. Zu Wochenbeginn fehlten beide noch im Training.

HSG Hanau - HSC 2000 Coburg II (So., 17 Uhr):„Wir müssen die Köpfe freibekommen“, sagte Hanaus Patrick Beer unmittelbar nach der jüngsten Niederlage beim starken Aufsteiger Dutenhofen/Münchholzhausen II. Die Hanauer verloren zuletzt dreimal hintereinander und rutschten mit 12:14 Punkten auf den zehn Platz ab.

Auch Coburg verlor zuletzt dreimal hintereinander, hatte es allerdings auch mit drei Hochkarätern (Dutenhofen/Münchholzhausen, Eisenach, Leutershausen) zu tun. Wie bereits in der vergangenen Saison kämpfen die Oberfranken auch in dieser Spielzeit wieder um den Klassenerhalt. Mit sieben Punkten liegen die Coburger gleichauf mit dem TV Erlangen-Bruck, der den ersten Abstiegsplatz einnimmt. Die Grimmstädter, bei denen sich die Personalsituation mit der Rückkehr von Kreisläufer Lucas Lorenz weiter verbessert hat, wollen mit einem Erfolg die Trendwende einläuten. (leo)

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