Zweite Eishockey-Liga

Erfolg gegen Heilbronn beschert Löwen einen freien Tag

Frankfurt - Nach ihrem 6:2 (3:1, 1:1, 2:0)-Erfolg über die Heilbronner Falken gehen die Löwen Frankfurt als Tabellenzweiter der 2. Eishockey-Liga ins Jahr 2019, nur vier Punkte hinter den Ravensburg Towerstars, die Bayreuth 2:3 unterlagen.

„Die DEL2 macht aktuell richtig Spaß. Es ist keine Phase zum Gähnen“, schwärmte Sportdirektor Franz Fritzmeier. Viel Zeit zum Feiern bleibt den Frankfurtern aber nicht, denn innerhalb der nächsten sieben Tage müssen sie dreimal ran. Am 2. Januar empfangen sie um 19.30 Uhr die Dresdner Eislöwen, am Freitag müssen sie nach Weißwasser, und am Sonntag um 18.30 Uhr stellen sich am Ratsweg die Roten Teufel Bad Nauheim vor. „Silvester ist frei, am Neujahrstag freiwilliges Training. Das haben wir uns verdient“, meinte Stürmer Ed Lewandowski.

Das Match begann mit einem Schock. Nach nur 34 Sekunden stand es 0:1. Das Tor war ein Geschenk des ansonsten starken Torwarts Ilja Andryukhov, der den Puck nicht unter Kontrolle bekam. Roope Ranta staubte ab. Heilbronns Trio Ranta, Derek, Gibson ist zwar das torgefährlichste der Liga, schwächelte aber im vierten Match innerhalb von sieben Tagen. Hinzu kam die mangelnde Disziplin der Gäste. Die Löwen bedankten sich mit Powerplay-Toren von Maximilian Faber (7.) und Mathieu Tousignant (16.). Als Carter Proft noch vor der ersten Sirene auf 3:1 erhöhte (19.), ahnten die 5265 Zuschauer, dass die Löwen gegen ihren Lieblingsgegner (16 Siege in 19 Matches) gewinnen würden. Im Mitteldrittel traf Lewandowski zum 4:1 (26.), verschuldete dann per Fehlpass das 2:4 durch Ranta (34.). Im Endabschnitt machte Adam Mitchell (44./57.) den 6:2-Endstand perfekt. (löf)

Bilder: Löwen im Playoff-Halbfinale

Rubriklistenbild: © dpa

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