Wellental oder Krise?

Löwen Frankfurt diskutieren über schwache Leistungen

Frankfurt - Eine Mischung aus Spannung und Skepsis herrscht bei den Fans des Eishockey-Zweitligisten Löwen Frankfurt vor den beiden Partien des Wochenendes.

Nach der Null-Punkte-Ausbeute in den ersten drei Partien des Jahres 2018 und dem Absturz auf Tabellenplatz drei ist die Diskussion in vollem Gange, ob sich die Löwen in einem Wellental oder einer Krise befinden. So ordnen die Klub-Verantwortlichen das Heimspiel am heutigen Freitag gegen Kaufbeuren (19.30 Uhr) und die sonntägliche Auswärtsbegegnung bei den Wölfen Freiburg (18.30 Uhr) in die Rubrik „richtungweisend“ ein.

Trainer Paul Gardner beschönigt nichts: „Wir spielen derzeit nicht gut, aber jetzt zählen kein Ausreden mehr. Diese Phasen gibt es in einer Saison für jedes Team, wichtig ist es, die Dinge abzustellen und wieder an uns zu glauben.“ Sein Kapitän Patrick Jarrett ist sich sicher: „Wir legen den Schalter jetzt wieder um und in die richtige Richtung.“

Auf der Suche nach Gründen für den Leistungseinbruch, den niemand im Löwen-Lager als „Krise“ bezeichnen will, fällt besonders das schwache Abwehrverhalten, unnötige Strafzeiten und das fehlende Scheibenglück auf, das zuletzt ausgepowert wirkende Löwen begleitete.

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Aber auch in der Kaderplanung gab es Defizite, denn die fehlende Geschwindigkeit zum vergangenen Jahr hat sich als Nachteil herausgestellt. Spieler wie Richie Mueller, Lukas Laub oder Joel Keussen, die in der vergangenen Saison ihre Gegner einfach überrannten, sind nicht adäquat ersetzt worden.

So dürften die Partien an diesem Wochenende gegen den Tabellenachten und Elften schon wegweisend für die Frankfurter und ihren neuen Sportdirektor Franz Fritzmeier sein, der bei einer Fortsetzung der Niederlagenserie sicher nicht tatenlos zuschauen wird. -  ulan

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa

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