Sieg beim Tabellendritten

Eishockey: Löwen mit Licht und Schatten

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Löwen-Torwart Florian Proske (rechts), der am Freitag gegen Crimmitschau auf einer Trage vom Eis gerollt wurde, hat am Sonntag beim SC Riessersee wieder sehr gut gehalten.

Frankfurt -  Mit vier Punkten aus zwei Spielen erlebte Eishockey-Zweitligist Löwen Frankfurt an diesem Wochenende Licht und Schatten.

Auf die erste Saisonniederlage, das 1:2 nach Verlängerung am Freitag gegen die Eispiraten Crimmitschau ließen die Löwen am Sonntag ein 8:2 beim SC Riessersee folgen.

Mit dem klaren 8:2 (3:0, 0:1, 5:1) beim Tabellendritten SC Riessersee wiesen die Löwen jedes Zeichen von Schwäche klar von sich, nachdem sie am Freitag erstmals in dieser Saison verloren hatten. Vor gut 2000 Zuschauern im Werdenfelser Land konnten sie beim Wiedersehen mit ihrem letztjährigen Teamkollegen Richie Mueller wieder auf den am Freitag angeschlagenen Torhüter Florian Proske zurückgreifen, dem der erst 18-jährige Jascha Strobel aus dem eigenen Nachwuchs zur Seite stand.

Die Löwen übernahmen sofort die Initiative, wollten die Angriffe der Garmischer vom eigenen Gehäuse fernhalten. Das gelang früh durch die Tore der beiden Verteidiger Dominik Tiffels (3., im Nachschuss) und Pawel Dronia (6.) mit einem fulminanten Kracher. C.J. Stretch erhöhte aus der Ferne (12.), als er die Lücke durch Freund und Feind fand.

Im zweiten Abschnitt spielte jedoch nur noch das Heimteam, bekam durch den frühen Treffer von Andreas Driendl (21.) Oberwasser, scheiterte danach aber ein ums andere Mal am glänzend aufgelegten Proske. Die Löwen agierten in dieser Phase viel zu passiv.

Das Schlussdrittel begannen die Frankfurter in doppelter Überzahl, die C.J.Stretch zum 4:1 nutzte (41.). Ein Solo von Brett Breitkreuz brachte die Vorentscheidung (43.), während Matt Pistillis lässiger Überzahltreffer schon fast eine Demütigung darstellte (49.). Mueller gelang Ergebniskosmetik für Riessersee (55.), die Nils Liesegang postwendend korrigierte (57.) Das Kullertor von Kapitän Patrick Jarrett (59.) war der Schlusspunkt. Am Ende gönnten die Löwen ihrem jungen Nachwuchsgoalie Jascha Strobel drei Minuten bei den Profis.

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Am Freitagabend wurde die Siegesserie des amtierenden Meisters gegen den letztjährigen Beinahe-Absteiger Crimmitschau unerwartet beendet, als man auf eigenem Eis mit 1:2 nach Verlängerung (0:0, 0:0, 1:1, 0:1) das Nachsehen hatte. In einer schwachen Partie vor 4000 Zuschauer gelang nur Verteidiger Eric Stephan der zwischenzeitliche Ausgleich für ideenlose Löwen, die immer wieder an Gästekeeper Olivier Roy scheiterten. (ulan)

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