Bittere Pleite in Bad Nauheim

Eishockey: 22 Sekunden fehlen Löwen zum Erfolg

Bad Nauheim – Am Ende hatten sie neben dem Schaden auch noch den Spott, damit war nicht unbedingt zu rechnen gewesen.

„In den Play-offs schmeißen wir euch raus“, schallte es von den Rängen des Colonel-Knight-Stadions, als sich die Frankfurter Löwen vom Eis in die Kabine trollten – ein bitterer Abgang. 22 Sekunden hatten ihnen gefehlt, um einen Kreis zu schließen und für eine ganz ausgeglichene Bilanz in der Derbywertung zu sorgen.

In dem Nachbarschaftsduell der DEL2 konnte so aber dann doch noch der EC Bad Nauheim jubeln – erst über einen späten Ausgleich und schließlich über einen Sieg im Penaltyschießen. „Glückwunsch an Bad Nauheim, aber das haben wir uns in erster Linie selbst zuzuschreiben“, ärgerte sich Löwen-Headcoach Matti Tiilikainen über den Tiefschlag in letzter Minute: „Wir hatten alles in der Hand, um das Spiel zu gewinnen, aber den letzten Schritt nicht geschafft.“

Und das obwohl sie durch Adam Mitchell (20.) und Eduard Lewandowski (22.) 2:0 führten und nach dem raschen Ausgleich dank eines eigenen Doppelschlages von Tim Schüle (34.) und Brett Breitkreuz (35.) bald wieder mit 4:2 vorne lagen. Eigentlich kontrollierten sie auch das Spiel. Doch Bad Nauheim kam noch zum Ausgleich und brachte nach torloser Verlängerung auch seinen zweiten Penalty ins Ziel. (mak)

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