Starker Auftritt in Spiel 6 der Play-off-Finalserie gegen Bietigheim

Löwen Frankfurt feiern Zweitliga-Meisterschaft

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Frankfurt - Die Löwen Frankfurt sind Meister der 2. deutschen Eishockey-Liga DEL2. Das Team von Trainer Paul Gardner gewann gestern Abend Spiel sechs der Play-off-Finalserie gegen die Bietigheim Steelers 5:2 (0:0, 2:1, 3:1).

Angefeuert von 7000 Zuschauern in der ausverkauften Eissporthalle nutzten die Löwen ihren dritten Matchball in dieser Best-of-7-Finalserie, nachdem sie die ersten drei Spiele gewonnen, zuletzt aber zweimal verloren hatten. Es ist der größte Erfolg für das Frankfurter Eishockey seit der Insolvenz der Frankfurt Lions im Sommer 2010 und der daraus resultierenden Lizenzverweigerung für die DEL. In die dürfen die Löwen jetzt auch als Meister der DEL2 nicht aufsteigen, es sei denn, es würde durch Lizenzentzug oder -verzicht überraschend noch ein Platz frei werden in der deutschen Eliteliga. Dann wären die Löwen unter sportlichen Gesichtspunkten erster Nachrücker.

Im sechsten Finalspiel gegen Bietigheim gestern blieb das kampfbetonte erste Drittel torlos. Das zweite Drittel begann mit drei Großchancen für Bietigheim: ein Pfostentreffer (24.), eine Glanzparade von Löwen-Torwart Brett Jaeger (25.) und dann rutschte die Scheibe knapp am Tor vorbei (27.). Fast im Gegenzug dann das 1:0 für die Löwen: Maximilian Gläßl traf über die Schulter von Bietigheims Torwart Sinisa Martinovic genau in den Winkel (28.).

Löwen Frankfurt feiern DEL2-Meisterschaft: Bilder

Bietigheim stürmte wütend und kassierte prompt das zweite Gegentor: Lukas Laub schob ein (31.) in allerdings umstrittener Manier. Ein Löwe und ein Steelers-Verteidiger hatten im Torraum Martinovic behindert. Das Tor zählte aber auch nach Videobeweis. In Überzahl kamen die Gäste nur vier Minuten später zum Anschlusstreffer durch Shawn Weller, dessen Pass Pawel Dronia ins eigene Tor abfälschte.

Kurz nach Beginn des Schlussdrittels fiel das vorentscheidende 3:1. Chrsitoph Gawlik netzte einen Abpraller vom Torgebälk ein (44.). Als Brett Breitkreuz das 4:1 nachlegte (52.), kannte der Jubel der Löwen und ihrer Fans keine Grenze mehr. Nils Liesegang erhöhte auf 5:1 (57.), das 5:2 von Weller war nur Ergebniskosmetik. (mos)

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