Vorbereitung auf neue Eishockey-Saison

Mit Volldampf in die Play-offs

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Der neue Löwen-Trainer Matti Tiilikainen (links) und Sportdirektor Franz-David Fritzmeier demonstrieren Stärke.

Frankfurt - Die neue Eiszeit wird bei den Löwen Frankfurt sehnlichst erwartet. Allen voran von Chef-Coach Matti Tiilikainen. Es sei schön und gut, die Saison am Schreibtisch vorzubereiten. Aber jetzt sei es endlich an der Zeit, in die richtige Arbeit einzusteigen. Von Kerstin Schellhaas

Und darauf freut sich der 30-Jährige, der zuletzt die U20 des finnischen Erstligisten Hämeenlinnan Pallokerho betreute und Assistenztrainer von Finnlands U20-Nationalmannschaft war, ganz enorm. „Und ich bin ein bisschen aufgeregt“, gesteht er.

Ein paar Tage muss sich Tiilikainen noch gedulden, bis es aufs Eis geht. Am Montag beginnt die Saisonvorbereitung mit dem Trainingslager in Diez. Zuvor müssen die Spieler Im Fitness-Test beweisen, ob sie die Trainingsvorgaben für die Sommerpause eingehalten. „Sie machen einen guten Eindruck“, sagt Tiilikainen.

Die Mannschaft weiterzuentwickeln, auf ein immer höheres Niveau zu bringen – so weit, dass es für die DEL reicht, ist das Ziel von Sportdirektor Franz-David Fritzmeier. Erst recht jetzt, da es von der übernächsten Saison an wieder möglich ist, aus der DEL2 aufzusteigen.

Mit Blick auf die DEL wurde auch der Kader zusammengestellt (Fritzmeier: „Es hätte ja auch sein können, dass ein Team zurückzieht“), von dem sich die Verantwortlichen der Löwen viel versprechen: Eine Mischung aus vielen jungen Spielern mit großem Potenzial und erfahrenen Profis, die die Jungen lenken sollen. Alle mit einem Ziel: Erste Liga. Das ist das langfristige Ziel. Das kurzfristige: „Wir wollen sofort Erfolg haben in der DEL2“, sagt Fritzmeier: „Mit Volldampf in die Play-offs.“

Bilder: Löwen im Playoff-Halbfinale

Damit es dort besser läuft als in der vergangenen Saison, als gegen Bietigheim im Halbfinale Schluss war, weil „uns die Körner fehlten“, wie der Sportdirektor rückblickend meint, bedarf es nicht nur eines intensiven Grundlagentrainings in der Vorbereitung, sondern auch eines großen Kaders. Wer zweifele, ob 27 Spieler nicht zu viele seien, dem prophezeit Fritzmeier jetzt schon: „Wir brauchen sie alle.“ Der Konkurrenzkampf kann der Fortentwicklung nur zuträglich sein, und schließlich besitzen allein sieben Spieler eine Förderlizenz von DEL-Kooperationspartner Kölner Haie und werden nicht immer zur Verfügung stehen.

Neben den Testspielen bei den DEL-Klubs Köln (4. September) und Mannheim (7. September), die mehr als Highlights für die Fans gedacht sind, haben die Löwen auch Kräftemessen mit den Fischtown Pinguins (12. August in Bremerhaven) und Krefeld (9. September, Frankfurt) vereinbart. „Da weißt du dann schon, wo der Hammer hängt“,sagt Fritzmeier.

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