Löwen-Kapitän wird für jedes Spiel neu gewählt

Frankfurt (ulan) - Mit dem Rücken zur Wand stehen die Frankfurter Löwen vor den nächsten beiden Spielen in der Zwischenrunde der Eishockey-Oberliga West beim EC Dortmund und gegen die Kassel Huskys.

Nach den beiden punktlosen Auftritten in Unna und gegen Bad Nauheim ist Ernüchterung rund um den Ratsweg eingekehrt. Nach den Gründen des kollektiven Versagens wird heftig gesucht.

Zwar befinden sich die Löwen noch auf dem angestrebten vierten Rang, doch der Blick auf das Restprogramm lässt einen Verbleib dort eher unrealistisch erscheinen. Die Leistungskurve des Teams zeigte in der vergangenen Woche deutlich nach unten, selbst die erfahrenen Cracks konnten in der entscheidenden Phase der Saison ihre Leistung nicht abrufen.

Löwen-Coach Clayton Beddoes ergriff daraufhin die ungewöhnlich anmutende Maßnahme, dass seine Cracks von Spiel zu Spiel einen Kapitän wählen sollten, was er aber nicht als Misstrauensvotum gegenüber Martin Schweiger verstehen wollte.

So hoffen die Löwen vor dem Spiel am Freitag beim heimstärksten Team der Liga auf ein „Wunder vom Main“. Die Dortmunder „Elche“ haben zwar ähnliches Verletzungspech wie die Löwen, kompensieren es aber durch tolle Moral und unglaublichen Siegeswillen.

Am Sonntag (18.30 Uhr) kommt mit Kassel nicht nur der Erzrivale aus Nordhessen, sondern auch der direkte Konkurrent um den letzten freien Platz. Der sitzt den Löwen direkt im Nacken und hat das einfachere Restprogramm. Für Beddoes und seine Jungs ein Endspiel und bei einer Niederlage wohl die letzte Chance, sich vor großer Kulisse zu präsentieren.

Rubriklistenbild: © Alexander hauk/pixelio.de

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