Hochstadt überrascht gegen Türk Gücü

Maintal-Derby im Achtelfinale: Germania Dörnigheim ringt Kewa Wachenbuchen nieder

Umkämpftes Derby: Emanuel Becker (rechts) setzte sich mit Dörnigheim gegen die Kewa (Niklas Fehst) durch.
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Umkämpftes Derby: Emanuel Becker (rechts) setzte sich mit Dörnigheim gegen die Kewa (Niklas Fehst) durch.

Im Achtelfinale des Hanauer Kreispokals hat Germania Dörnigheim das Maintal-Derby bei Kewa Wachenbuchen gewonnen. Für eine Überraschung sorgte der FC Hochstadt, der den Gruppenligisten Türk Gücü Hanau aus dem Wettbewerb kegelte.

Kewa Wachenbuchen - Germania Dörnigheim 2:4 (1:1): Von einem Klassenunterschied war lange nichts zu sehen. Die Kewa bot den favorisierten Gästen vor 130 Zuschauern eine Stunde Paroli. Erst als Kapitän Colin Stein wegen Leistenbeschwerden ausgewechselt wurde, kam für kurze Zeit Unordnung in das Spiel der Gastgeber, was der Gruppenligist nutzte.

Binnen fünf Minuten drehte Neuzugang Mert Özkan (62.) mit einem herrlichen Weitschuss und Daniel Hofmann (67.) im Anschluss an einen Freistoß die Partie. Den endgültigen K.o. versetzte der Kewa ihr Torwart Patrick Benning. Nach einer Ecke faustete er den Ball unbedrängt dem eingewechselten Nils Schernick (77.) vor die Füße, der auf 4:2 erhöhte. Die Kewa hatte durch Jan Hofmann (90.) und Simon Voelk (90.+1), der die Latte traf, weitere gute Möglichkeiten.

In der ersten Halbzeit hatte Emanuel Becker (10.) die Germania in Führung gebracht, die Elko Bajramovic Schmidt (30.) egalisierte. Sofort nach Wiederbeginn ließ Tim Brieder die Kewa mit einem Strafstoßtor vom Viertelfinale träumen. „Der Sieg der Gäste geht in Ordnung, fiel aber um ein Tor zu hoch aus“, meinte Kewa-Sprecher Thorsten Eibelshäuser.

FC Hochstadt - Türk Gücü Hanau 1:0 (0:0): Es war ein schwer erkämpfter Sieg der Lila-Weißen in einem ansehnlichen Spiel. Die erste Chance bot sich Türk Gücü-Spieler Muharrem Katilmis (6.), der an FCH-Keeper Caner Tekinalp scheiterte. Tekinalp zählte wie sein Gegenüber Turgay Dikmen zu den stärksten Spielern auf dem Platz. Viel Dusel hatten die Hausherren zu Beginn der zweiten Halbzeit, als der überragende Djahfar Nuri (47.) nur den Pfosten traf. Vier Minuten später schickte Julian Quantz Jonas Markhof (51.) auf die Reise, der sich die Chance nicht nehmen ließ.

Hilalspor Hanau - Dörnigheimer SV 2:3 (1:3): Der tiefe Platz forderte viel Kraft. Letztlich setzten sich die Maintaler verdient durch. Der Ex-Rodgauer Semir Arnautovic (7.) brachte den DSV in Führung, die Abdulkadir Okutan (24./FE) egalisierte. Mit einem Doppelschlag brachten Charly Müller (44.) und erneut Arnautovic (45.) die Gäste auf die Siegesstraße. Das 2:3 durch einen weiteren Strafstoßtreffer von Okutan (83.) kam für die Gastgeber zu spät.  geb

Viertelfinale: Bischofsheim - FC Erlensee (Mi., 14. Juli), Bruchköbel - SC 1960 Hanau, Dörnigheimer SV - Germ. Dörnigheim, Hochstadt - Niederissigheim

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