Heimspiel gegen EV Landshut

Mueller bleibt bei den Frankfurter Löwen

Frankfurt - Die Terminhetze in der Zweiten Liga (DEL2) geht für die Eishockey-Cracks der Löwen Frankfurt langsam dem Ende entgegen. Noch einmal stehen drei Begegnungen in nur fünf Tagen auf dem Hauptrunden-Programm.

Zunächst gastiert heute (19.30 Uhr) mit dem EV Landshut ein Altmeister am Ratsweg, bevor es am Sonntag zum Vorletzten Heilbronner Falken geht. Dienstag kommen die Ravensburg Towerstars nach Hessen. Drei enorm wichtige Spiele für die Löwen, die gestern die Vertragsverlängerung mit Toptorjäger Richard Mueller bekannt gaben.

Der beste Löwen-Scorer der Saison (28 Tore/19 Vorlagen), mit Bietigheims David Wrigley auch bester Schütze der Liga, bleibt ein weiteres Jahr bis 2016. „Richie hat bislang eine famose Saison-Leistung aufs Eis gezaubert“, lobt Löwen-Sportdirektor Rich Chernomaz den enorm flinken und abschlussstarken Deutsch-Kanadier: „Er ist einer der Schlüsselspieler in unserer Mannschaft.“ Trainer Tim Kehler weiß nach den durchwachsenen Resultaten im Januar (4 Siege, 5 Niederlagen) um den Endspiel-Charakter der nächsten Aufgaben: „Die Partien gegen Landshut und Ravensburg sind Sechs-Punkte-Spiele, da beide Teams wie wir unter die ersten Sechs der Tabelle kommen wollen, die für die direkte Play-off-Teilnahme so wichtig sind.“ Dazu müssen die auf Rang fünf zurückgefallenen Löwen ihre Heimschwäche abstellen. Zuletzt gingen vier Partien in Folge zuhause verloren.

Von Vorteil ist die Länderspielpause in der DEL1. Vom Kooperationspartner Nürnberg Ice Tigers dürfen laut Reglement bis zu sechs Akteure pro Spiel ausgeliehen werden. Tigers-Sportdirektor und Ex-Löwen-Coach Martin Jiranek sagt: „Beide Seiten leben diese Kooperation und dies nicht nur auf dem Papier. In Frankfurt erhalten unsere Nachwuchsspieler die Spielpraxis, die sie brauchen und weiterbringt.“ (Ulan)

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Rubriklistenbild: © Huebner/Scheiber

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