In der 3. Handballliga bei Erlanger Bundesliga-Reserve auf dem Prüfstand

Nächster anspruchsvoller Gegner für HSG Rodgau

Zu selten ein Durchkommen fanden die Handballer der HSG Rodgau wie Johannes von der Au (rechts) gegen die HSG D/M Wetzlar II.
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Zu selten ein Durchkommen fanden die Handballer der HSG Rodgau wie Johannes von der Au (rechts) gegen die HSG D/M Wetzlar II.

Nach zwei Niederlagen in Serie erwartet die Drittliga-Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden am Samstag (19 Uhr) mit dem Gastspiel bei der Bundesliga-Reserve des HC Erlangen der nächste anspruchsvolle Gegner.

Nieder-Roden - Erlangen (8:2 Punkte) nimmt nach dem klaren 32:16-Sieg in Coburg den dritten Platz ein, Nieder-Roden (6:4) ist Sechster. Zwei Niederlagen hintereinander in der 3. Liga kassierten die Nieder-Rodener zuletzt in der Saison 2018/19. Im Februar folgte auf ein 23:26 bei der HG Oftersheim/Schwetzingen eine 21:26-Heimniederlage gegen den HC Erlangen II und ein 17:26 beim späteren Meister ThSV Eisenach.

„Der Substanzverlust ist schon sehr hoch“, gibt Nieder-Rodens Trainer Jan Redmann zu – aktuell fällt bis auf den linken Rückraum auf jeder Position ein Feldspieler aus: Magnus Hofferbert (Rechtsaußen), Henning Schopper (Rückraum rechts) und Philipp Keller (Rückraum Mitte) sind verletzt, Sam Hoddersen (Linksaußen) hat den Verein verlassen und Benjamin von Stein (Kreis) steht nur noch als Stand-by-Spieler zur Verfügung. „Wenn wir dann nicht an die Leistungsgrenze gehen, reicht es nicht“, stellt Redmann nach den Niederlagen gegen die ambitionierten Klubs aus Hanau und Dutenhofen/Münchholzhausen II fest. Mit Erlangen wartet nun ein ähnlicher Gegner: eine junge, gut eingespielte Mannschaft mit einer Reihe von Spielern, die sieben- bis achtmal in der Woche trainieren und schon in der ersten Mannschaft höherklassige Atmosphäre geschnuppert haben.

„Wir machen in den entscheidenden Phasen zu viele Fehler“, erklärt Redmann, „damit müssen wir derzeit klar kommen.“ Wobei in den vergangenen Wochen auch wieder deutlich wurde, dass jeder jeden schlagen kann. So spielte Nieder-Roden am ersten Spieltag gegen Bayreuth einen ungefährdeten 32:18-Sieg heraus, mittlerweile weisen die Oberfranken 8:4 Punkte auf und stehen nach vier Siegen hintereinander (unter anderem in Erlangen und gegen Bieberau-Modau) mit einem Spiel mehr in der Tabelle sogar vor Nieder-Roden. „Ich erwarte erneut ein enges Spiel“, sagt Jan Redmann vor dem Aufeinandertreffen mit den Mittelfranken. Wichtig wäre es für die Rodgauer, „dass wir den Kopf länger oben behalten“, meint Redmann. Vor allem in den Phasen, in denen es nicht so gut läuft.

Aus personeller Sicht könnte Spielmacher und Abwehrchef Philipp Keller wieder zur Verfügung stehen. Linksaußen Filip Brühl gab nach seinem Handbruch bereits gegen Dutenhofen/Münchholzhausen sein Comeback im HSG-Trikot.  leo

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