Rugby

Rainger erneut verletzt: Aus für Olympia-Quali

Samuel Rainger Rugby-Klub Heusenstamm

Bei der Siegerehrung stemmte Sam Rainger (RK Heusenstamm) freudig den Pokal in die Höhe, das Finale des Howard Hinton Sevens in Tours (Frankreich) hatte der Kapitän der Siebener-Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes aber nur als Zuschauer verfolgt.

Offenbach – „Mein Fuß fühlte sich etwas instabil an, wir wollten nichts riskieren“, so der 28-Jährige. Nach der Rückkehr nach Deutschland dann die bittere Diagnose: Syndesmosebandriss und daher eine monatelange Pause. Die anstehende Grand Prix Series (EM), bei der es auch um das Ticket für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio geht, findet ohne den Heusenstammer statt, der damit der große Pechvogel bleibt.

Auch ohne Rainger gewann das Team, dem auch Robert Haase (TGS Hausen) angehörte (Raingers Klubkamerad Tim Biniak fiel angeschlagen aus), das Finale gegen eine französische Uni-Auswahl mit 17:10. Nur ein Spiel wurde verloren – gegen Neuseeland II (12:17). Das Gezeigte wollte Rainger nicht überbewerten: „Ein guter Test, mehr nicht. Die Richtung stimmt, es fehlt jedoch noch einiges, um unsere Ziele zu erreichen.“ cd

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