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Ostheim greift mit vier Neuzugängen noch mal an: Sportfreunde haben den Aufstieg noch nicht abgeschrieben

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Bekommt Unterstützung in der Offensive: Ostheims Angreifer Daniel Ruth erzielte in der Hinrunde sieben Treffer.
Bekommt Unterstützung in der Offensive: Ostheims Angreifer Daniel Ruth erzielte in der Hinrunde sieben Treffer. © Scheiber

Mit sieben Punkten Rückstand auf den Tabellendritten SG Bruchköbel II rangieren die Sportfreunde Ostheim derzeit auf Platz fünf der Fußball-Kreisliga A Hanau. Zwar ist damit das Ziel Kreisoberliga weiterhin in Reichweite, doch mit der Hinserie kann der selbst ernannte Aufstiegsaspirant nicht zufrieden sein, auch wenn die Sportfreunde nach dem holprigen Start in die Saison, in dessen Verlauf es nach zwei Auftaktsiegen vier Niederlagen gegen den VfB Großauheim, Bruchköbel II, die Spvgg.

1910 Langenselbold und die TSG Niederdorfelden setzte, wieder in die Spur gefunden hatten.

Nidderau – „Wir haben uns zwar wieder gefangen, aber es fehlen zwölf Punkte, wobei man zugeben muss, dass die Niederlage gegen die Zehner verdient gewesen ist“, erinnert sich Maximilian Rassmann zurück. „Uns hat in der Hinserie die Durchschlagskraft gefehlt, die vielen Chancen in Tore umzumünzen“, erklärt Ostheims Coach, der in diesem Zusammenhang durchblicken lässt, dass sich die Abgänge von Justin Pollak und Marten Oehl nach Heldenbergen bemerkbar gemacht hätten. Daher ist der ambitionierte Trainer zufrieden, dass er sein Team für die Rückrunde namhaft verstärken konnte. So stehen dem einzigen Abgang Christoph Pollak (KSV Eichen) vier Neuzugänge gegenüber.

Neben Özgür Karacan, der in der Hinrunde immerhin auf einen Bayernliga-Kurzeinsatz im Trikot des SV Vatanspor Aschaffenburg kam, setzt Rassmann große Hoffnungen auf Yasin Oymak (Hüttengesäß), Felix Götzelmann (Heldenbergen) und Justin Daschek (Bischofsheim), die alle bereits in höheren Ligen ihr Können bewiesen haben und Ostheim wieder zu alter Abschlussstärke verhelfen sollen.

Gesunder Konkurrenzkampf in der Offensive

Dementsprechend freut sich der 36-Jährige, dass er für die zwei Lücken im Angriff nun vier weitere Alternativen zur Verfügung hat: „Wir haben endlich Konkurrenzkampf in der Offensive, sodass diejenigen spielen, die sich im Training am besten präsentieren. Wir hoffen, dass so die Chancenverwertung wieder besser wird. Wir haben einfach zu wenig Tore geschossen.“ In ihren 17 Partien haben die Ostheimer 37 Treffer erzielt - Alexander Thomas Leitner und Daniel Ruth trafen je siebenmal.

Parallel plant Maximilian Rassmann bereits die kommende Saison. So hätten vom 20 Mann starken Kader fast alle Spieler in Einzelgesprächen bestätigt, weiterhin an Bord zu sein. Dadurch sei Ostheim gut gerüstet für einen eventuellen Aufstieg in die Kreisoberliga, wie der Coach hervorhebt: „Das Team ist jetzt bereits stark genug, um in der KOL im Mittelfeld mitspielen zu können. Das ist durchaus realistisch.“ Allerdings weiß der zweifache Vater auch: „Dafür müssen wir aber erst unsere Hausaufgaben machen und Punkte einfahren. Wir dürfen nicht wieder leichtfertig Punkte verschenken wie zum Ende der Hinrunde.“

Damit das gelingt, werden sich Rassmanns Spieler ab dem 20. Januar zunächst mit individuellem Lauftraining in Form bringen, um dann richtig in die Vorbereitung zu starten, für die der ehemalige Verteidiger sogar seine eigenen Ziele, das Golf-Handicap in diesem Jahr auf fünf zu drücken, hinten anstellt: „In den Wochen bis zum Rückrundenstart dreht sich alles um Fußball. Neben drei Trainingseinheiten pro Woche sind ein bis zwei Freundschaftsspiele pro Woche bereits fixiert.“  (Von Oliver Kraus)

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