Neu-Isenburg will gegen Weilimdorf zeigen, wie wertvoll die Hallenfußballvariante sein kann

SV Pars gegen „FC Bayern München des Futsals“

Hofft auf eine Sensation: Sasan Tabib vom SV Pars. Foto: A2

Offenbach – Für Sasan Tabib ist es der Höhepunkt des Jahres und an dem möchte er möglichst viele Leute teilhaben lassen.

„Wir laden alle ein, kostenfrei den amtierenden Deutschen Meister und Champions-League-Teilnehmer zu erleben“, sagt der Trainer des Futsal-Regionalligisten SV Pars Neu-Isenburg mit Blick auf das Punktspiel am Samstagabend (18 Uhr, Sporthalle Neu-Isenburg) gegen den TSV Weilimdorf.

Das Team aus dem Stuttgarter Stadtbezirk sei „der FC Bayern München des Futsals. Die spielen auf richtig hohem Niveau“, sagt Tabib. Er hofft, dass es gelingt, mit der Partie Werbung für die vom Weltverband FIFA offiziell anerkannte Variante des Hallenfußballs zu machen. „Die Leute sollen sehen, wie wertvoll Futsal sein kann.“ Denn: „Im Winter draußen zu spielen, bringt einen fußballerisch null weiter.“

Der Blick auf die Tabelle lässt erahnen, was auf den SV Pars Neu-Isenburg zukommt. Weilimdorf führt das Klassement nach vier Spielen mit maximaler Punktzahl sowie 44:9 Toren an. Die Gastgeber (ein Sieg, zwei Niederlagen) sind Siebter. „Durch die Teilnahme an der Champions League hat Weilimdorf noch mal einen Riesensprung gemacht. Die haben in der Liga bisher alle Spiele zweistellig gewonnen und das wird auch so bleiben“, sagt Tabib, der „insgeheim auf eine Sensation“ hofft, aber auch betont: „Man muss realistisch sein. Wir sind noch im Fußball-, nicht im Futsal-Rhythmus.“

Einige Dinge stimmen ihn zuversichtlich. Da wäre zum Beispiel die starke Leistung beim jüngsten 5:7 gegen den Zweiten Jahn Regensburg. „Wir hatten nur einen Ersatzspieler dabei. Ich dachte, wir kommen unter die Räder, haben aber lange 5:3 geführt“, so der Trainer. Nun habe er auch alle externen Spieler dabei und könne zu 90 Prozent seine beste Formation aufbieten. Zudem spricht die Bilanz für den SV Pars, der zwar erst einmal auf Weilimdorf traf, 2017 aber bei der süddeutschen Pokalrunde sensationell mit 3:1 siegte.  cd

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