Pfostentreffer verhindert Sensation der SU Mühlheim

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Egelsbach unterliegt Dieburg/Großzimmern in der Landesliga Süd der Frauen

Offenbach (muth) - Die ESG Dieburg/Groß-Zimmern und die HSG Aschaffenburg marschieren weiter im Gleichschritt vorneweg in der Handball-Landesliga Süd der Frauen.

Während die ESG in Egelsbach locker 31:16 gewann, setzten sich die Aschaffenburgerinnen nur knapp mit 28:27 gegen die abstiegsgefährdete SU Mühlheim durch. Der TSV Klein-Auheim gewann das Derby gegen die HSG Langen nur knapp mit 23:21.

SG Egelsbach – ESG Dieburg/Groß-Zimmern 16:31 (8:14). Am Anfang haben die Egelsbacherinnen noch gut mitgehalten, doch ab der zehnten Minute übernahmen die ESG-Frauen das Zepter und überrannten das Schlusslicht mit zahlreichen Gegenstößen. „Wir haben das Spiel über unsere Abwehr gewonnen. Besonders hervorgetan hat sich Julia Wiedekind“, sagte ESG-Trainer Waldemar Rack.

Bilder vom Spiel Egelsbach gegen Dieburg/Groß-Zimmern

SG Egelsbach unterliegt ESG Dieburg/Groß- Zimmern

Handball Landesliga Süd ESG Dieburg Großzimmern SG Egelsbach Offenbach
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SG Egelsbach unterliegt ESG Dieburg/Groß- Zimmern

TSV Klein-Auheim – HSG Langen 23:21 (10:11). Die favorisierten Klein-Auheimerinnen gerieten 4:8 in Rückstand, kämpften sich aber bis zur Halbzeit auf 10:11 heran. Der erste Ausgleich gelang ihnen in der 37. Minute. Danach lagen sie ständig, wenn auch nur knapp, in Führung. „Wir haben das Spiel durch Einsatz, Willen und Kampfgeist umgebogen“, freute sich TSV-Trainerin Silvia Löhr. HSG-Trainer Ralf Kern hatte mit Personalproblemen zu kämpfen: „Mir fehlten die Alternativen im Rückraum.“

HSG Dietzenbach – SG Bruchköbel II 20:21 (9:12). Die Dietzenbacherinnen fanden gut ins Spiel, doch ab Mitte der ersten Halbzeit schlichen sich Fehler ein, die die Gäste ins Spiel brachten. „Wir haben in der entscheidenden Phase drei Siebenmeter vergeben. Das Bemühen war zwar zu erkennen, doch der letzte Einsatz fehlte“, begründete der HSG-Trainer Uwe Beyer die peinliche Heimniederlage gegen den Vorletzten.

HSG Aschaffenburg – SU Mühlheim 28:27 (10:12). Beinahe wäre der SU Mühlheim eine Sensation gelungen, am Ende fehlte ein Quäntchen Glück. Die Partie war immer spannend, die Führung wechselte immer wieder. Im letzten Angriff für die SUM traf Anja Steinmetz beim Stand von 27:27 nur den Innenpfosten. Sieben Sekunden vor Schluss bekamen die HSG-Damen einen letzten Siebenmeter zugesprochen, den sie verwandelten. „Wir haben ganz stark gespielt und hätten wenigstens einen Punkt verdient gehabt“, meinte SU-Trainerin Renate Spiegel, „doch letztlich haben uns die vielen Zeitstrafen das Genick gebrochen.“

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