ProB: Langen besiegt Skyliners Juniors deutlich

TVL setzt Ausrufezeichen

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Jermel Kennedy (links, gegen den Frankfurter Johannes Richter) steuerte 19 Punkte zum Sieg des TV Langen bei.

Offenbach - Zum Rückrundenauftakt gab es für die Drittliga-Basketballer aus der Region überraschende Ergebnisse. Während der Siegeszug der Hanau White Wings nach sechs Spielen gestoppt wurde, ließen acht Langener „Giraffen“ die Juniors der Fraport Skyliners alt aussehen.

TV Langen – Fraport Skyliners Juniors 93:69 (44:37).  „Was für eine Energieleistung, was für ein Comeback, was für ein Ausrufezeichen“, lobte TVL-Sprecher Sven Labenz nach dem Sieg gegen die Bundesliga-Reserve der Skyliners. Die Vorzeichen waren für die zuletzt arg gebeutelten „Giraffen“ denkbar schlecht. Trainer Thomas Glasauer musste neben den länger verletzten Nico Barth, Cedric Quarshie und Emeka Erege auch kurzfristig auf Filmore Beck verzichten. So standen nur sieben etatmäßige ProB-Akteure im Kader, der von Youngster Paul Schlegel ergänzt wurde. Die Skyliners liefen dagegen fast in Bestbesetzung auf. Sogar die Erstliga-Stammspieler Johannes Voigtmann und Danilo Barthel kamen zum Einsatz. Nach zögerlichem Beginn übernahmen die Gastgeber das Kommando. Kapitän Sebastian Barth war mit 23 Punkten und zehn direkten Korbvorlagen einer der Erfolgsgaranten. Punktemäßig übertroffen wurde er nur von Center Martinis Woody (33), der die lange Riege der Juniors vor große Probleme stellte. Zwar glichen die Gäste durch Kevin Bright zum 44:44 aus, hatten aber im Schlussviertel wenig entgegenzusetzen. Mit einem 15:0-Lauf zum 86:63 machte der TVL alles klar und entschied damit den direkten Vergleich für sich. Das könnte im Kampf um Play-off-Platz acht noch wichtig sein.

TVL: S. Barth (23), Woody (33), Kennedy (16), Schneider (7), Nicolay (10), Bölke (4), Alte, Schlegel

Hanau White Wings – Licher BasketBären 62:73 (38:34).  Die zweite Saisonniederlage war doppelt bitter für die Hanauer. Bei einem Sieg wären sie nämlich Spitzenreiter geworden, da Dresden überraschend in Rhöndorf verlor. Harald Nickel, der Aufsichtsratsvorsitzende der White Wings, sprach von einem „Dämpfer“, der die „grandiose Hinrunde“ aber nicht trübe. Dabei sah es bis zur Pause noch gut für die Gastgeber aus. 17 Rebounds und nur zwei Ballverluste gab es. Die White Wings führten zwischenzeitlich mit zehn Punkten. Das änderte sich nach der Pause, als Lich stärker verteidigte. „Wir sind unsere Offensivsysteme nicht mehr gelaufen und haben kaum leichte Punkte erzielt“, erklärt Trainer Ty Shaw. Auf der Gegenseite war die Ausgeglichenheit der Gäste entscheidend. Fünf Spieler punkteten zweistellig, obwohl die White Wings das Aufbau-Duo Jermale Jones und Joey Fuca gut im Griff hatten. J jp

Hanau: Jahn (13), Ivandic, Völler (6), Köhnert (6), Dilukila (4), Schick, Gröning, Sharda (18), Walker (6), von Fintel (9)

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