Positive Resonanz auf Trainerwechsel

Bei Baskets „kann’s endlich losgehen“

Zurück in seinem Element: Steffen Brockmann, Trainer Rhein-Main Baskets.
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Zurück in seinem Element: Steffen Brockmann, Trainer Rhein-Main Baskets.

Langen - Spiel eins nach Thomas Dröll und Spiel eins für Neu-Coach Steffen Brockmann – und was für eines: Die Rhein-Main Baskets empfangen an diesem Samstag (19. 30 Uhr, Georg-Sehring-Halle) den Herner TC.

Ein undankbarer Einstieg für Brockmanns Comeback auf der Trainerbank, denn Herne ist Tabellenzweiter der Basketball-Bundesliga der Frauen, hat im bisherigen Saisonverlauf so viele Spiele verloren wie die Baskets gewonnen haben: drei. Geht es nach den Baskets, kommen unter Brockmann in den nächsten Wochen endlich weitere Siege hinzu, um den Abstieg zu verhindern.

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Brockmann soll die Baskets retten

„Da ist niemand im Team und bei den Baskets, der nicht noch mit aller Kraft kämpfen will, damit wir wieder auf die Erfolgsschiene kommen“, sagt der langjährige Trainer der Spielgemeinschaft aus Langen und Hofheim, der vor anderthalb Jahren sein Amt niederlegte, nun überraschend zurück ist und den Feuerwehrmann geben soll. Die Euphoriewelle, die die Verpflichtung Brockmanns mit sich bringt, ist groß. „Na, dann kann’s ja jetzt endlich losgehen“, schreibt ein Baskets-Fan bei Facebook, nachdem dort verkündet wurde: „He’s back!“ – er ist zurück. „Die beste Entscheidung, die unserem Team passieren konnte“, meint eine andere Nutzerin.

Auch in anderen Internet-Foren des Damenbasketballs ist man sich einig: Steffen Brockmann wird die Baskets retten. Der neue Trainer selbst formuliert vorsichtig: „Mal gucken, was drin ist.“

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Als erste Maßnahme verlängerte er die Trainingseinheiten, auch die Intensität des Trainings wird sich erhöhen. Den Amerikanerinnen im Team sei bisher nicht richtig erklärt worden, wie sie sich in der Defensive zu verhalten haben, so Brockmann – deutliche Kritik in Richtung seines Vorgängers Thomas Dröll, unter dem mangels Personal selten im Fünf-gegen-Fünf trainiert wurde, was sich nun dank Unterstützung der zweiten Mannschaft ändern soll. Im Angriffsspiel führte Brockmann gleich ein neues System ein, die alten gilt es zu optimieren. So dürfte das Angriffsspiel der Baskets schneller werden – eben dies zeichnete das Team aus, als es unter Brockmann Vizemeister wurde. Ob diese Handgriffe schnell genug Früchte tragen, wird sich zeigen.

Der Herner TC wird aber wohl weiterhin eine Nummer zu groß sein für den Tabellenvorletzten. In den Amerikanerinnen Teya Wright, Quenice Davis und Erica Barnes sowie Nationalspielerin Ireti Amojo verfügen die Hernerinnen über starkes Offensiv-Personal, das aber vor allem in der Defensive überzeugt. Seit fünf Ligaspielen ist Herne ungeschlagen, das den Zuschlag zur Ausrichtung des Pokalfinal-Turniers erhielt, für das die Baskets qualifiziert sind. Immerhin stimmt die Erinnerung an das Hinspiel zuversichtlich: Zwar beherrschte Herne das Spiel, doch bis zum 63:56-Erfolg musste es lange zittern. 

hes

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