Basketball-Zweitligist

Rhein-Main Baskets: Gerüst steht, doch der Trainer fehlt

Langen - In der Sommerpause sind die Spielerinnen der Rhein-Main Baskets fremdgegangen. Beim Beachvolleyball-Turnier in Langen stellte der Basketball-Zweitligist ein Team und hatte viel Spaß. „Wir müssen ja am Ball bleiben“, schmunzelt Kapitänin Pia Dietrich.

Auch der Basketball ruhte nicht. Zumindest einmal in der Woche trainierten die Baskets, in den Ferien ist die Halle aber geschlossen.

Ende August/Anfang September beginnt die Vorbereitung auf eine neue Saison, die ruhiger verlaufen soll als die letzte. Zumindest das Gerüst des Kaders steht. Neben Pia Dietrich und ihrer Schwester Nelli haben auch Alica Köhler, Anja Stupar, Monika Wotzlaw und Jasmin Weyell ihre Zusage gegeben. „Diese Spielerinnen haben in der vergangenen Saison die Hauptlast getragen und gut harmoniert“, freut sich Baskets-Sprecher Jochen Kühl über den Zusammenhalt. Nelli Dietrich engagiert sich zudem in der Talentsuche.

Eine Aufgabe, die zuletzt auch bei Peter Kortmann lag. Doch der hatte die Baskets zum Saisonende verlassen und trainiert den Erstligisten Eintracht Braunschweig.

Kompliziert gestaltet sich die Suche nach Ersatz. Die bisherigen Verhandlungen mit Trainer-Kandidaten scheiterten an unterschiedlichen Vorstellungen und Forderungen. „Natürlich ist es schwierig damit umzugehen, aber wir können es ja nicht ändern“, sagt Pia Dietrich.

Ihre Mutter und Baskets-Präsidentin Silke Dietrich bleibt positiv: „Wir freuen uns auf die Saison und möchten sie als Sprungbrett für junge und ehrgeizige Talente nutzen.“ Neben Jule Seegräber und Sari Cornelius, die in der 2. Liga schon zum Einsatz kamen, sollen Spielerinnen aus dem U18-Bundesligateam reinschnuppern. J   jp

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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