Kellerduell der 2. Basketball-Bundesliga

Rhein-Main Baskets: Wichtiges Spiel für die Moral

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Kailey Edwards (rechts), die sich hier gegen Verena Seligmann von der TS Jahn München durchsetzt, ist mit 14,4 Punkten pro Spiel zweitbeste Scorerin der Baskets nach Anja Stupar (16,1).

Langen - Eine Begegnung mit wegweisendem Charakter steht für die Rhein-Main Baskets an. Das Team von Trainer Thorsten Schulz will beweisen, dass es besser ist als der drittletzte Platz, den es derzeit belegt.

Gut ließ sich die Saison an für die Rhein-Main Baskets. Mit zwei Siegen waren sie gestartet, thronten an der Tabellenspitze in der 2. Basketball-Bundesliga. Acht Wochen und fünf Niederlagen später hat sich die Ausgangslage deutlich verändert. Das Team von Trainer Thorsten Schulz ist Drittletzter. Nur die punktgleiche SG Weiterstadt, die am vergangenen Wochenende das Derby gegen die Baskets mit 61:54 gewann und die BSG Basket Ladies Ludwigsburg (erst ein Sieg) stehen noch schlechter da. Jenen Tabellenletzten haben die Baskets am Samstag (16.30 Uhr) in der Langener Georg-Sehring-Halle zu Gast. Ein Kellerduell mit wegweisendem Charakter - oder wie es Trainer Schulz ausdrückt: „Ein wichtiges Spiel für die Moral“.

Die hat gelitten nach den jüngsten Auftritten, gerade der ärgerlichen Niederlage in Weiterstadt. Dennoch stellt der Trainer klar: „Wir sind definitiv besser als der Tabellenstand.“ Dies gelte es nun zu beweisen. Ludwigsburg bot zuletzt jedoch Tabellenführer Heidelberg lange Paroli und zollte beim 68:92 erst im letzten Viertel dem hohen Tempo Tribut.

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Doch auf Ludwigsburg will Schulz nicht so sehr schauen, setzt lieber bei seinem Team an. „Wir haben an der Schnelligkeit in der Offensive und am aggressiveren Deckungsverhalten gearbeitet“, berichtet er. Einen Schub habe die Rückkehr von Kapitänin Pia Dietrich gegeben, die wegen ihrer Fußverletzung aber vorläufig nur im Training mitwirkt. „Da werden wir nichts überstürzen“, betont Schulz. Mit ihrer Erfahrung würde die Spielmacherin der jungen Mannschaft freilich helfen, die sich zu leicht verunsichern lässt. Wie Schulz das aus den Köpfen bekommen will? „Als Trainer musst du den jungen Spielerinnen ihre Stärken aufzeigen und versuchen, den Druck zu nehmen, damit sie ihre Leistung abrufen können“, erklärt er. (jp)

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