Umdenken bei amerikanischer Verstärkung

Talentiertes Trio bleibt Rhein-Main Baskets erhalten

Langen - Thorsten Schulz kommt sich derzeit vor wie bei einem Puzzlespiel. Nach und nach setzen sich für den Trainer der Rhein-Main Baskets die einzelnen Teile zusammen.

Nachdem Jasmin Weyell (18 Jahre) ihre Zusage für die neue Saison gab, kann der Zweitligist auch weiter auf Jule Seegräber (16) und Sari Cornelius (17) bauen. „Sie sind genau das, was unser Konzept wiederspiegelt. Junge, talentierte, deutsche Spielerinnen aus der Region, die Spaß am und Lust auf Basketball haben. Ich glaube fest daran, dass sie einen großen Schritt nach vorne machen werden“, ist Präsidentin Silke Dietrich überzeugt.

Seegräber nahm mit ihren Teamkolleginnen Paula Süssmann und Louisa Schmidt bei den deutschen Meisterschaften der Variante 3x3 in Hamburg teil und schaffte den Sprung ins Finale.

Hinsichtlich der amerikanischen Verstärkung im Kader gibt es ein Umdenken. Statt einer Centerin soll eine Spielerin für die kleineren Positionen kommen. „Wir haben in Saskia Stegbauer und Paula Süssmann junge Kräfte für die großen Positionen“, erläutert Schulz. Die Kandidatin aus den USA habe einen guten Eindruck hinterlassen.

Den ersten Test in der Saisonvorbereitung haben die Baskets gemeistert. Gegen den Regionalligisten TG Sandhausen gab es ein 80:46. „Ich bin sehr zufrieden, auch wenn es noch Kleinigkeiten zu verbessern gibt und wir konditionell noch aufholen müssen“, sagt Schulz, der zuletzt noch den Gegner trainiert hatte. Nächste Testspiele sind am 1. September gegen Krofdorf und am 7. September gegen Grünberg. (jp)

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare