RKH verliert auch sein zweites Spiel deutlich

Rugby: „Füchse“ chancenlos gegen die „Löwen“

+
Eckhardt Fischer (Mitte) und seine Mitspieler vom Rugby-Klub Heusenstamm (links: Florian Heberer) fanden nur selten eine Lücke in der Verteidigung des TSV Handschuhsheim. 

Offenbach -  Zweiter Spieltag, zweite Niederlage – der Rugby-Klub Heusenstamm hat in der 1. Bundesliga einen Fehlstart hingelegt und steht am Ende der Tabelle. Die gute Nachricht: In den kommenden drei Spielen geht es gegen Teams, die auch sieglos sind oder zumindest schlagbar sein sollten. Von Christian Düncher 

 

Den „Füchsen“ steht abermals eine schwierige Spielzeit in der 1. Bundesliga bevor. Nachdem es für den RK Heusenstamm zum Auftakt beim durch eine Abwanderungswelle längst nicht mehr so starken Serienmeister Heidelberger RK eine 3:26-Niederlage gegeben hatte, waren auch die „Löwen“ des TSV Handschuhsheim mindestens eine Nummer zu groß. 7:60 lautete im Sportzentrum Martinsee das Endergebnis.

„Sie haben uns nicht viele Chancen gelassen und ihre Ambitionen auf den Titel unterstrichen“, bilanzierte Markus Walger vom Trainerteam des RKH und verwies auf die vielen Zugänge des Heidelberger Stadtteilvereins: „Sie sind mit jeder Menge Neuverpflichtungen angetreten“, so Walger. Die „Löwen“ holten vor der Saison gleich mehrere deutsche Nationalspieler. Dem RKH bot sich mindestens ein Hochkaräter an, doch die „Füchse“ winkten angesichts zu hoher Gehaltsforderungen ab. Und so setzt der RKH weiter auf Eigengewächse oder Spieler aus der Region.

Spieler wie Chris Howells, der vom Ligarivalen SC Frankfurt 1880 kam und nach einer Verletzungspause wieder angreifen will. Der Ex-Nationalspieler war es auch, der Heusenstamm früh per Versuch in Führung brachte. Pascal Schuster verwandelte den Erhöhungskick – 7:0. Doch in der Folgezeit punktete nur noch der TSV. Kein Wunder, dass Walger darum bemüht war, die Begegnung schnell abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten. „Als nächstes geht’s in zwei Wochen nach Pforzheim“, so der Trainer. Das Team aus der Goldstadt unterlag bei der RG Heidelberg 32:54 und ist mit einem Punkt aus zwei Partien Drittletzter.

RK Heusenstamm unterliegt TSV Handschuhsheim: Bilder

RKH: Polheim, Gennaro, M. Weber, Seifert, Cavus, Iding, Howells (5), N. Rainger, Schuster (2), Schmitt, L. Biniak, Fernandez, Utikal, Baumann, P. Weber (Burgchartz, Moreno, Höhmann, Martinez, Heberer, Fischer

Die deutsche Siebener-Auswahl mit Sam Rainger (RKH) und Robert Haase (TGS Hausen) hat beim letzten Turnier der Grand-Prix-Series (EM) im polnischen Lodz das ersehnte Ticket für die Hongkong Sevens gelöst, bei denen sie sich im dritten Anlauf endlich für die World Series qualifizieren will. Obwohl sich Rainger bei seinem Comeback bereits im ersten Spiel an der Schulter verletzte und das Team nur eine der drei Vorrundenpartien gewann, zog es in die K.o.-Phase ein, trumpfte dort auf und unterlag erst im Finale Irland mit 5:35. Auch in der EM-Gesamtbilanz wurde die DRV-Auswahl Zweiter. Ein historischer Erfolg.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare