Heusenstamm gewinnt Siebenerturnier

RKH-Perspektivteam trumpft auf

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Das erfolgreiche Team des RK Heusenstamm nach dem Turniersieg in Hürth, hinten von links: Jens Steinweg (Trainer), Markus Walger (Trainer), Moritz Höhmann, Senzo Ngubane (Gastspieler vom SC Frankfurt 1880), Chris Schäfer (Physio), Kim Moreno. Vorne von links: Benni Krimer, Pascal Schuster, Lucas Schmitt, Jan Iding, Estevan Fernandez, Salim Cavus, Lars Schreiber und Nicolas Saczawa. 

Offenbach - In der Relegation zur 1. Liga im traditionellen 15er-Rugby könnten sich der RK Heusenstamm und die TGS Hausen bald gegenüberstehen, zu Beginn der Saison in der olympischen Siebener-Variante standen sie sich bereits gegenüber – im Endspiel der Hürth Sevens.

Heusenstamm, Vorletzter der 1. Bundesliga Süd/West, setzte sich verdient gegen Hausen, Zweiter der 2. Liga West, durch. 14:7 hieß es für die „Füchse“, die erst im Halbfinale (28:12 gegen Aachen) den ersten Gegenversuch kassiert hatten.

„Wir sind quasi mit einem Perspektivteam angetreten“, so Markus Walger vom Trainerteam des RKH. „Bei uns waren zwölf Siebener-Spieler nicht dabei. Dennoch haben wir gegen Hausen gewonnen, obwohl die ihr Topteam dabei hatten. Die Ergebnisse gegen Aachen und Hausen hören sich knapp an. Beide haben aber erst mit der letzten Aktion gepunktet. Der Sieg war insofern nie gefährdet.“

TGS-Spielertrainer Tobias Apelt, erst im Winter vom RKH zu seinem Jugendklub zurückgekehrt, zog trotz Finalpleite ebenfalls ein positives Fazit: „Wir traten komplett unvorbereitet an, wollten nur etwas Spaß haben. Nach gutem Start stieg aber die Motivation. Und das ersehnte Derby gegen Heusenstamm wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Im Finale stand es zur Pause 0:0, ein unglaublich spannendes Spiel auf Augenhöhe.“

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Beim RKH, der mit vier Siegen und 204:0 durch die Vor- und Zwischenrunde spazierte, gab Lucas Schmitt nach Verletzungspause sein Comeback. Routinier Pascal Schuster führte das Team. Er war „gewohnt gut und eine wichtige Stütze“, so Walger. Talent Jan Iding zeigt, „dass er auch im Siebenerrugby eine Rolle spielen wird“. Und auch Lars Schreiber, der erst seit kurzer Zeit Rugby spielt, machte laut Walger auf sich aufmerksam. „Wenn alle fit bleiben, werden wir eine gutes Team für das Turnier um die deutsche Meisterschaft haben.“ (cd)

RKH: Krimer, Cavus, Iding, Saczawa, Schuster, Fernandez, Höhmann, Schreiber, Moreno, Schmitt Ngubane

TGS Hausen: G. Piano, A. Piano, Seifert, D. Schild, Grau, Sokoveta, Niculita, Ilie, Almeida, Apelt, Felbinger

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