Rugby-Klub plötzlich im Abstiegskampf

Offenbach – Nun ist der RK Heusenstamm endgültig auf dem harten Boden der Tatsachen angekommen. Vor wenigen Wochen hatten die „Füchse“ noch davon geträumt, es in die Top Vier der Süd/West-Staffel der Rugby-Bundesliga zu schaffen.

Nach der jüngsten 17:39 (10:19)-Niederlage beim RC Luxemburg geht stattdessen das Abstiegsgespenst um am Martinsee. Luxemburg (6. ) rückte bis auf einen Zähler an den RKH (5. ) heran. Und der vorletzte Platz, der den Gang in die Relegation bedeuten würde, ist nur noch fünf Punkte entfernt, wobei die SG Pforzheim ein Spiel weniger absolviert hat. Im Heimspiel am 27. April (17. 30 Uhr) gegen Schlusslicht Neckarsulm ist also ein Sieg Pflicht. „Da müssen Punkte her, um nicht wieder voll in den Abstiegskampf zu kommen“, fordert Markus Walger. Präsident sowie Teil des Trainerteams.

Der RKH war Luxemburg zwar im Sturm überlegen, schlug daraus aber zu selten Kapital. „Wir sind immer wieder mit Angriffen gescheitert oder haben leichtfertig den Ball hergegeben“, haderte Walger. Zudem fehlte den „Füchsen“ diesmal die Tiefe im Kader. Insgesamt musste der RKH in Luxemburg auf 15 Spieler verzichten. „Das sind die Bedingungen, unter denen wir arbeiten“, so Mikey Ferraris vom Trainerteam. „Wir machen es unter diesen Umständen gut. Aber nur wenn alle da sind, sind die Top Vier realistisch.“ Wie angespannt die Lage ist, zeigt die Tatsache, dass die Reserve (Regionalliga) ihr Spiel beim BSC Offenbach aus personellen Gründen absagte.  

RK Heusenstamm: Polheim, Gennaro, Scholtissek, Joswig, Howells, Seifert, Iding, N. Rainger, Schuster, Baumann, Lo. Biniak, P. Weber, Krimer, Moreno, Schreiber (Höhmann, Brauer, Cavus, Garanovic, Ahmet, Fischer)

RKH-Punkte: Gennaro (5), Schuster (7) sowie ein Strafversuch  cd

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