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Samurai Offenbach: Großer Gegner, kleiner Rahmen

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Von: Holger Appel

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Siegerlächeln. Fabian Kühn am vergangenen Samstag in Backnang nach seinem entscheidenden Sieg zum 8:6 für den JC Samurai.
Siegerlächeln. Fabian Kühn am vergangenen Samstag in Backnang nach seinem entscheidenden Sieg zum 8:6 für den JC Samurai. © vum

Der Judoclub Samurai Offenbach erwartet zum Abschluss der Bundesliga-Saison Abonnementmeister Abensberg sowie Nachbar Rüsselsheim und kann daheim den Klassenerhalt perfektmachen.

Offenbach – Vierter und letzter Kampftag der Judo-Bundesliga Süd: Der JC Samurai Offenbach erwartet am Samstag ab 14 Uhr in der Bürgeler Sportfabrik den JC Rüsselsheim zum Derby und den TSV Abensberg, den 21-maligen deutschen Meister und siebenfachen Europacupsieger. Aufgrund der Pandemie allerdings „in kleinem Rahmen und vor nur wenigen Zuschauern“, wie Francesco Liotta, Vorsitzender und Trainer des JC Samurai, berichtet.

„Es ist leider keine offene Veranstaltung. Nur die Freundinnen der Athleten, gute Bekannte, unsere Helfer und einige Ehrengäste können dabei sein. Dieses Konzept haben bisher alle Vereine so angewandt“, berichtet Liotta vor dem ersten Heimkampf der Saison.

Den Offenbachern, die bereits vier Siege auf dem Konto und zuletzt dieses immens wichtige 8:6 beim Tabellenletzten Backnang gefeiert haben, fehlt in der Theorie noch ein Punkt zum sicheren Klassenerhalt. Vermutlich können sie sich am Samstag sogar zwei Niederlagen leisten. Das wiederum wollen sie natürlich vermeiden.

„Der TSV Abensberg“, berichtet Liotta, „ist natürlich einer der stärksten Gegner überhaupt. Abensberg wollen wir aber zumindest ärgern. Gegen Rüsselsheim wollen wir punkten, gern auch gewinnen. Das wäre zum Abschluss zuhause wirklich super. Die Rüsselsheimer werden aber sicher mit der stärksten Formation auflaufen, da sie selbst unbedingt punkten müssen.“ Die Rüsselsheimer haben erst vier Punkte auf dem Konto, ihnen droht als Vorletzter der zehn Teams umfassenden Gruppe der Abstieg. Auch Mannheim, Sindelfingen und Erlangen sind noch stärker gefährdet als die Offenbacher.

„Bei uns hat sich die Saison wirklich zum Guten gewendet nach diesem miesen ersten Kampftag in Leipzig mit zwei deutlichen Niederlagen und zunächst dem letzten Tabellenplatz. Die Mannschaft hat einen enormen Teamgeist entwickelt, ich bin sehr stolz auf sie“, berichtet Liotta, der am Samstag auf die Griechen David Tsokouris und Athanasios Mylonelis setzen kann. Der polnische Schwergewichtler Kamil Grabowski fehlt ebenso wie das niederländische Leichtgewicht Tibo Volleman, die bei internationalen Turnieren im Einsatz sind.  app

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