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Samurai Offenbach: Im Derby sind kühle Köpfe gefragt

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Von: Holger Appel

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Schwerstarbeit dürfte im Derby auf Markus Seifert (rechts) zukommen. Bei Gegner Rüsselsheim geht am Samstag der Olympia-Zweite Eduard Trippel auf die Matte.
Schwerstarbeit dürfte im Derby auf Markus Seifert (rechts) zukommen. Bei Gegner Rüsselsheim geht am Samstag der Olympia-Zweite Eduard Trippel auf die Matte. © hartenfelser

Derby in der Judo-Bundesliga: Samurai Offenbach empfängt den JC Rüsselsheim. Es geht nicht nur um Punkte im Kampf um den Klassenerhalt, sondern auch darum, wer die Nummer eins in Hessen ist.

Offenbach – Jetzt am Samstag ein Sieg und die Weichen in der Judo-Bundesliga Süd wären in diesem speziellen Fall gestellt. „Die Position als Nummer eins in Hessen zu festigen, das ist unser Ziel. Das wäre super, wenn das klappen würde“, sagt Francesco Liotta, Vorsitzender und Trainer des JC Samurai Offenbach.

Ein Blick auf die Tabelle vor dem fünften Kampftag: Der JC Samurai liegt mit vier Punkten auf Platz vier, der JC Rüsselsheim, am Samstag, 17 Uhr, in der Sporthalle am Buchhügel zu Gast in Offenbach, nach der überraschenden Niederlage beim Tabellenletzten JT Heidelberg Mannheim mit drei Punkten auf Rang sechs.

„Die Jungs sind richtig heiß auf dieses Derby, wollen es unbedingt gewinnen. In dieser Woche ging es im Training richtig rund. Aber wir müssen kühlen Kopf bewahren, um erfolgreich zu sein. Zudem wird sich Rüsselsheim bei uns keine Blöße geben wollen, vor allem nach dem 6:8 in Heidelberg. Sie werden gegen uns alles aufbieten, was sie haben“, rechnet Liotta mit intensiven Kämpfen.

In Offenbach wird dann vermutlich auch Eduard Trippel dabei sein, Zweiter der Olympischen Spiele im vergangenen Jahr in Tokio in der Klasse bis 90 Kilogramm. Da wartet Schwerstarbeit auf den Offenbacher Markus Seifert. Trippel hatte den Rüsselsheimern am vergangenen Wochenende in Heidelberg gefehlt, da er mit der deutschen Nationalmannschaft bei einem internationalen Trainingscamp in Sao Paulo (Brasilien) weilte.

Auf Offenbacher Seite sind Fabian Kühn (zuletzt beim 4:10 in Abensberg beruflich verhindert) und Daniel Gleim (angeschlagen, Liotta schonte ihn fürs Derby) wieder dabei. Auch den polnischen Schwergewichtler Kamil Grabowski und Athanasios Mylonelis (bis 81 Kilogramm) hat er fest eingeplant. Mylonelis reiste nach der Begegnung in Abensberg nicht in die griechische Heimat zurück, sondern blieb bei Freunden in Offenbach. Er trainierte in dieser Woche intensiv mit den Samurai-Kollegen. Somit fehlt den Offenbachern im Hessenderby wohl nur der verletzte David Tsokouris.  

Von Holger Appel

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