Fader Beigeschmack wegen der Höhe

Judoclub Samurai verliert wie erwartet in Großhadern

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Markus Seifert holte den einzigen Punkt für den JC Samurai in Großhadern. Die Offenbacher verloren 1:13. Vorne: Tobias Diehl (JT Heidelberg/Mannheim).

Offenbach -  1:13 - das Ergebnis des dritten Offenbacher Mannschaftskampfs in der Judo-Bundesliga Süd am Samstagabend klingt heftig. Doch richtig frustriert waren die Judokas des JC Samurai nach der Rückkehr aus dem Münchner Stadtteil Großhadern nicht.

„Das Ergebnis spiegelt den Kampfverlauf nicht so richtig wider. Klar, der erfahrene Gegner war insgesamt natürlich deutlich besser, aber ein 5:9 oder ein 4:10 wäre durchaus drin gewesen für uns. Über die Niederlage ärgern wir uns nicht, sie war eingeplant, aber die Höhe sorgt für einen faden Beigeschmack“, sagte Samurais Teammanager Markus Horn nach dem Auftritt des Aufsteigers beim elfmaligen deutschen Mannschaftsmeister.

Die Offenbacher bleiben nach der zweiten Auswärtsniederlage bei einem der Spitzenteams und einem Unentschieden zuhause gegen Mitaufsteiger JT Heidelberg/Mannheim auf dem achten Platz, dem ersten von zwei Abstiegsrängen. Auch die Heidelberger (4:10 gegen Tabellenführer TSV Abensberg) und der JSV Speyer (6:8 gegen den Tabellendritten JC Leipzig) haben erst einen Punkt geholt. Der TV Erlangen (zwei Punkte) ist in Reichweite.

„Wir haken Großhadern schnell ab und hoffen jetzt natürlich auf einen Zähler oder sogar einen Sieg in zwei Wochen im Derby gegen Rüsselsheim. Dann würde es wieder besser aussehen für uns, dann steigen die Chancen auf den Klassenerhalt. Das nötige Quäntchen Glück, das uns in Großhadern definitiv in vier Einzelkämpfen gefehlt hat, wird aber dringend nötig sein“, sagte Horn mit Blick auf den vierten Auftritt der Offenbacher in der 1. Bundesliga am Samstag, 9. Juni, 17 Uhr, in der Bürgeler Sportfabrik. Rüsselsheim gewann am Wochenende deutlich mit 11:3 gegen den TV Erlangen, belegt mit vier Punkten den fünften Rang.

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In München waren Sascha Putzig (Klasse bis 66 Kilogramm; gegen Janno Brodig), Leon Ehmig (Klasse bis 73 Kilogramm; gegen Lukas Vennekold), David Tsoruris (Klasse bis 81 Kilogramm; gegen Timo Cavelius und gegen Niklas Blöchl) nah dran an einem weiteren Punktgewinn für den JC Samurai. Für den Offenbacher Zähler sorgte Markus Seifert in der Klasse bis 90 Kilogramm gegen Elias Frank. Er setzte sich in nur 1:31 Minuten Kampfzeit durch. (app)

JC Samurai: Felix Herbst, Brian-Miles Smith, Georgios Malliaropoulos, Markus Seifert (1), Leon Ehmig, David Tsokouris, Sascha Putzig, Patrick Bitz, Daniel Sundermann, Max Barthel

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