Nur Grabowski punktet für Samurai

Bundesliga-Premiere: Offenbacher Judoka verlieren bei Abensberg

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Punktesammler für den JC Samurai Offenbach: Kamil Grabowski (rechts) am Samstag in Abensberg.

Offenbach - Der Judoclub Samurai ist wie erwartet mit einer Niederlage in seine erste Saison in der 1. Bundesliga Süd gestartet. Die Offenbacher verloren beim Abonnement-Meister TSV Abensberg mit 2:12. Kamil Grabowski sicherte die ersten beiden Offenbacher Einzelpunkte im deutschen Oberhaus.

Zumindest ein Kämpfer des JC Samurai Offenbach hatte nach der Niederlage in Bayern Grund zur Freude: Kamil Grabowski. „Ich bin stolz darauf, dass ich die ersten Bundesligapunkte für Samurai geholt habe“, sagte der 26 Jahre alte Schwergewichtler aus Polen nach seinen Siegen gegen Dominik Gerzer und Simon Glockner. „Ich wusste zwar, dass Abensberg ein sehr starker Gegner ist, hatte aber auf den einen oder anderen Punkt mehr für uns gehofft“, ergänzte er.

Der aus Zakopane stammende Grabowski flog gestern in die Heimat, um am Trainingslager des polnischen Nationalteams teilzunehmen. Er hofft auf die Nominierung für die EM im Einzel vom 26. bis 28. April in Tel Aviv (Israel). Zum ersten Bundesliga-Heimkampf des JC Samurai am 5. Mai in der Bürgeler Sportfabrik gegen das Judoteam Heidelberg/Mannheim will der Sportsoldat zurück sein in Offenbach.

„Wir haben die Niederlage schnell abgehakt und spätestens ab Dienstag nur noch die Heidelberger im Blick“, sagte Francesco Liotta. Der 46 Jahre alte Trainer und Vorsitzende des JC Samurai war zwar am Samstag mit in Bayern, wird aber aus gesundheitlichen Gründen künftig mehr in den Hintergrund treten müssen. „Ich will zwar weiter die Richtung vorgeben, bleibe Motivator und Ansprechpartner, mehr geht zurzeit leider nicht“, sagte er.

Die richtige Kampfsportart finden

Teammanager Markus Horn sowie die erfahrenen Leon Ehmig und Brian-Miles Smith übernehmen die Trainingsarbeit. Gestern Vormittag liefen sie mit den Samurai-Athleten aus, heute werden sie im Training die Kämpfe in Abensberg und ab morgen die Heidelberger Heimniederlage (5:9 gegen Erlangen) analysieren. „Unsere Jungs haben in Abensberg gesehen, was in der Bundesliga so los ist. Wir hatten einige gute Kämpfe mit knappen Ergebnissen dabei, auch wenn der Gegner insgesamt außer Reichweite war. Aber die Heidelberger sind in Reichweite, da können und müssen wir punkten“, sagte Liotta. Vor allem David Tsokouris, Lorenz Fuchs und Daniel Gleim waren in Abensberg nah dran am dritten Einzelpunkt für Samurai. (app)

JC Samurai: Gleim, Herbst, Gerber, Grabowski (2), Tsokouris, Bimmermann, Kühn, Ehmig, Sven Seifert, Fuchs

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