Nationalmannschaft

Schlammschlacht ohne Sieg für Rugby-Auswahl

Offenbach – Die weißen Trikots der deutschen Rugby-Nationalspieler waren nach der EM-Auftaktpartie in Belgien teilweise kaum noch zu erkennen.

Das Team um den der Anfangsformation angehörenden Wynston Cameron-Dow vom BSC 1899 Offenbach hatte sich im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Gastgeber eine Schlammschlacht geliefert, musste sich aber trotz des großen Kampfes mit einem Defensiv-Bonuspunkt (gibt es für eine Niederlage mit sieben ober weniger Zählern Differenz) begnügen.

Das Ziel, eine Top-Drei-Platzierung, scheint damit bereits nach dem ersten von fünf Spielen unrealistisch geworden zu sein. Nach der 22:29 (7:12)-Pleite ist eher zu befürchten, dass es gegen den Abstieg gehen wird, zumal die als schlagbar eingestuften Spanier mit einem 16:14 gegen Russland überraschten und sich Rumänien beim 9:18 gegen Topfavorit Georgien achtbar schlug. Die deutschen Hoffnungen ruhen insbesondere darauf, dass einige Stammspieler, die in Belgien fehlten, in den kommenden Wochen zurückkehren werden. (cd)

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