Schmidt findet alles total cool

Zehn Offenbacher bei deutschen Meisterschaften im Degenfechten

Richard Schmidt vom FC Offenbach. -   Foto: Scheiber
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Richard Schmidt vom FC Offenbach.

Offenbach - Leipzig ist das große Ziel für die Athleten des Offenbacher Fechtclubs von 1863 (FCO).

Nadine Stahlberg, Monika Sozanska und Richard Schmidt haben zwar von Verbandsseite die mündlichen Zusagen für die Heim-WM (19. bis 26. Juli), die offizielle Bestätigung des Deutschen Fechterbundes fehlte gestern aber noch immer. An diesem Wochenende reisen nun sogar zehn Offenbacher zur Generalprobe nach Sachsen. Stahlberg, Sozanska, Abigail Stech und Florina Plachta sowie Schmidt, Nikolaus Bodoczi, Andreas Brand und Frederic Peignet treten in der WM-Stadt zu den deutschen Meisterschaften im Degenfechten an. In Karl-Heinz Ohlig kommt der Cheftechniker aus Offenbach, in Uwe Neder einer der Kampfrichter.

Stahlberg (21) und Schmidt (24), der im vergangenen Jahr noch für den FC Tauberbischofsheim aktiv war, sind im Einzel die Titelverteidiger. Auch im Mannschaftswettbewerb dürften die beiden Offenbacher Teams gute Chancen haben.

„Ich will natürlich meinen Titel im Einzel verteidigen, weiß aber, dass das ziemlich schwer wird. In der Spitze kann wirklich jeder jeden schlagen“, sagt Schmidt. Bis zu acht Athleten traut er den Titel zu. Er hofft, seinem Vereinskollegen Bodoczi im 16er K.o. aus dem Weg zu gehen. Laut Tableau könnte er dann erst wieder im Finale auf ihn treffen - das wäre aus Offenbacher Sicht optimal.

Galerie: Offenbacher Degenhoffnungen trainieren für Heim-WM

010217Fechten, Training Fecht Club Offenbach
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Galerie: Offenbacher Degenhoffnungen trainieren für Heim-WM

„Ich kann jetzt bei den deutschen Meisterschaften völlig befreit fechten, denn in der Qualifikation für die WM und auch die EM im Juni in Tiflis habe ich die ersten großen Ziele erreicht. Aber klar, der deutsche Meistertitel ist schon prestigeträchtig. Deutscher Meister kann man gar nicht oft genug werden“, ergänzt Schmidt und freut sich schon auf seine WM-Premiere bei den Aktiven an gleicher Stelle in zwei Monaten. „Ich war bei Jugend- und Kadetten-Weltmeisterschaften, bin also nicht ganz unerfahren. Ich kenne den ganzen Zirkus schon“, sagt Schmidt und ergänzt: „Ich finde das jetzt alles total cool.“ (app)

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