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SC 1960 Hanau: Selbstüberschätzung soll kein Thema sein

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Von: Gert Bechert

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Volle Konzentration: Özcan Aydin (links, hier gegen den JSK Rodgau) und 1960 Hanau wollen endlich einmal gegen Bad Vilbel gewinnen.
Volle Konzentration: Özcan Aydin (links, hier gegen den JSK Rodgau) und 1960 Hanau wollen endlich einmal gegen Bad Vilbel gewinnen. © scheiber

Die Kicker vom SC 1960 Hanau sind gegen den FV Bad Vilbel auch nach vier Aufeinandertreffen noch sieglos. Am Sonntag soll sich das ändern.

Hanau – Der SC 1960 Hanau hat sich vor der Partie gegen den FV Bad Vilbel (Sonntag, 15 Uhr) zu einem echten Meisterschaftsfavoriten der Fußball-Verbandsliga Süd gemausert. Nach neun Spielen ist das Team von Savas Erinc als einziges noch ungeschlagen und hat mit 31 Toren die weitaus meisten Treffer erzielt. Wobei sich (noch) kein echter Torjäger herauskristallisiert hat. Ronaldo Dos Santos, Travis Parker und Aret Demir führen die interne Torschützenliste mit je vier Buden an. Was den HSC für jeden Gegner noch unberechenbarer macht.

„Wir sind spätestens nach dem 6:2-Sieg beim SV Münster die Gejagten, dem Druck müssen wir standhalten“, fordert Erinc weiter volle Konzentration. Nach seinen Worten ist die Mannschaft weiter zusammengewachsen und strotzt vor Selbstbewusstsein. Was allerdings auch die Gefahr der Selbstüberschätzung mit einschließt. Genau dem will Erinc entgegenwirken. „Wir werden Bad Vilbel nicht auf die leichte Schulter nehmen, nur weil sie Drittletzter sind.“ Was auch fatal wäre. Gegen den Hessenliga-Absteiger gelang dem HSC in vier Punktspielen noch kein Sieg. Zweimal trennte man sich remis, zwei Partien wurden verloren. Auch bei zwei Testspielen sprang kein Sieg heraus.

Obwohl die Gäste nach dem Abstieg einen Umbruch verzeichneten – 17 Spieler verließen den Verein, 15 kamen neu hinzu – besitzt das Team von Amir Mustafic noch genügend Qualität. Mit Torwart-Routinier Robin Orband, Alexander Bauscher, Dominik Emmel, der im ersten Halbjahr 2020 kurzzeitig für den HSC kickte, und Visar Gashi gehören weitere Hochkaräter dem Kader an.

„Bad Vilbel wird den Ligaverbleib schaffen“, ist sich Erinc sicher. Er hat den Gegner einmal beobachtet. „Wir werden im Training die Marschroute festlegen“, betont der 36-Jährige. Fest steht, dass Stammkeeper Abdul Samed Ersöz nach seiner Verletzungspause wieder im Tor steht. Sorgen bereitet Erinc dagegen weiter Angreifer Shelby Printemps, dessen Knie weiter Probleme bereitet. Noch ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Innenverteidiger Miguel Torcuatro.  geb

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