Serie der Langenerinnen am 14. Spieltag gerissen

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Basketball in Bodenlage: Die Homburgerin Pietsch (vorne) verteidigt gegen die Dreieichenhainerin Lari Ekert den Ball.

Offenbach (bü) - 13 Spieltage hat der TV Langen unbeschadet überstanden, am 14. Spieltag mussten Langens Basketballerinnen in der Regionalliga gegen den TSV Grünberg II die erste Saisonniederlage hinnehmen.

Die männliche U16 des TVL musste in der Bundesliga beim Lokalrivalen zwar in die Verlängerung, behielt aber im Gegensatz zu den Frauen die weiße Weste und qualifizierte sich mit der Maximalausbeute von zehn Siegen für die Hauptrunde.

Männer

MU16-Bundesliga (JBBL)

Hanau Junior White Wings - TV Langen 91:93 n.V. (38:33; 77:77). Zwar ging es für beide Teams nur noch darum, auch das letzte Spiel der Division Mitte/West sauber über die Runden zu bringen und sich auf Relegation und Hauptrunde vorzubereiten. An Spannung war die Begegnung dennoch nicht zu überbieten. Die Hanauer boten dem Favoriten Paroli, schafften es sogar in die Verlängerung, und das, obwohl der TVL auf den wiedergenesenen Paul Schlegel zurückgreifen konnte. Am Ende setzte sich die individuelle Klasse der Gäste durch.

Oberliga

EOSC Offenbach - TV Lich II 64:88 (31:40). Der EOSC lässt nichts unversucht, um wieder zum Erfolg zu kommen. Kürzlich verpflichteten die Offenbacher Aufbauspieler Abderrahim Nasser von der G.S.U. Frankfurt. Aber auch der Neuzugang brachte nicht die erhoffte Wende. Dabei führte der EOSC nach zehn Minuten 17:11. Im zweiten Viertel leisteten sich die Gastgeber zu viele Fehler und waren in der Reboundarbeit unterlegen. Lich zeigte sich mit zehn Dreiern sowohl aus der Distanz als auch bei 20 Treffern von der Freiwurflinie treffsicherer als der EOSC (4/18). Obwohl Offenbach nach der Pause den Rückstand auf nur einen Punkt verkürzte, behielten die Gäste am Ende klar die Oberhand.

BG Ober-Ramstadt - TV Langen II 73:82 (47:35). „In der ersten Halbzeit haben wir zu egoistisch gespielt“, kommentierte TVL-Trainer Malik Zahary den Zwölf-Punkte-Rückstand nach 20 Minuten. Während des ersten Viertels verletzte sich Aufbauspieler Niklas Butz. „Wir haben das als Team kompensiert, insbesondere Can Tamer und Andre Young haben das Team in der Offensive geführt“, so Zahary. „Der Schlüssel zum Sieg war aber die gute Defensive“, war der TVL-Trainer von der Moral seines Teams begeistert. In der Schlussphase konnten die Gastgeber den Langenern aufgrund von Foulproblemen nicht mehr gefährlich werden.

Frauen

WU17-Bundesliga (WNBL)

Rhein-Main Baskets - Team Mittelhessen 75:74 (46:32). Die Baskets starteten denkbar schlecht und lagen schnell 0:10 hinten. Noch im ersten Viertel drehte die Weidemann-Truppe den Spieß um und ging durch einen 11:0-Lauf in Führung. Das zweite Viertel war geprägt von einer laut Baskets-Trainer Weidemann „sehr guten Defensivleistung“, was den 14-Punkte-Vorsprung zur Halbzeit mit sich brachte. Sieben Minuten nach der Halbzeit riss der Faden bei den Gastgebern, die einen knappen Vorsprung ins Schlussviertel retteten. Am Ende behielten die Baskets die Nerven von der Freiwurflinie und setzten sich knapp, aber verdient durch.

Regionalliga

TV Langen - TSV Grünberg II 72:75 (32:38). „Wir haben zu viele einfache Punkte vergeben und hatten in einigen Situationen Wurfpech“, meinte Trainer Markus Muhler nach der ersten Saisonniederlage des TVL: „Dabei haben wir in der Defensive sehr gut agiert.“ Nicht in den Griff bekamen die TVL-Damen Keisha Carthäuser (19 Punkte) und Elisabeth Dzirma (21). In der Schlussphase versenkten die Gäste just in dem Moment drei Dreier, als Langen drauf und dran war, die Partie zu drehen. Langen traf keinen einzigen Distanzwurf.

Oberliga

SV Dreieichenhain - Homburger TG 65:76 (28:33). SVD-Trainer Alexander Quade musste auf Centerin Daniela Staudt verzichten, konnte aber wieder nach langer Verletzungspause auf Anna Daiber zurückgreifen. Die Gastgeberinnen nutzten leichte Vorteile zur 16:12-Führung. Im zweiten Viertel stellte Homburg auf Zonenverteidigung um und ging mit einer 33:28-Führung in die Pause. Danach entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel, das sich laut SVD-Sprecher Christoph Knittel fast ausschließlich an den Freiwurflinien abspielte. Zwei Dreier von Tara Korbach und Lena Dönitz ließen Hoffnung bei den Gastgebern aufkeimen. Eine Minute vor Schluss verkürzt der SVD auf 65:67. Versuche von der Dreierlinie und Homburg zu Fehlwürfen von der Freiwurflinie zu zwingen, schlugen jedoch fehl. „Homburg hat eine sehr gute Leistung gezeigt und mit der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung mehr Glück gehabt. Schade für mein Team, denn es hat Moral bewiesen“, kommentierte Alexander Quade.

Landesliga

BC Gelnhausen - EOSC Offenbach 46:52. Knapper als erwartet setzte sich der EOSC im ersten Spiel unter Vahid Sayad durch. Gegen das Kellerkind hatten die Schwimmer Probleme, ihren Rhythmus zu finden. Am Ende setzte sich der EOSC aufgrund der größeren Ausgeglichenheit und individuellen Klasse in der Offensive durch.

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