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Simon Cote voller Energie für vielseitige Aufgabe in Köln

Zurück auf der Basketball-Bühne: Simon Cote trainierte vier Jahre in Hanau und will nun in Köln etwas aufbauen.
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Zurück auf der Basketball-Bühne: Simon Cote trainierte vier Jahre in Hanau und will nun in Köln etwas aufbauen.

Hanau – Knapp anderthalb Jahre musste sich Simon Cote in Geduld üben. Nun ist der langjährige Trainer der Hanau White Wings zurück auf der Basketball-Bühne. Sein neuer Arbeitgeber: die Rheinstars Köln.

Kürzlich hat der bald 50-Jährige seine Arbeit beim Team aus der Nordstaffel der drittklassigen Division Pro B aufgenommen. Dort soll er nicht nur an der Seitenlinie stehen, sondern auch das Nachwuchsprogramm weiterentwickeln. „Wir haben nach mehr als nur nach einem Headcoach gesucht und dafür ist Simon genau der Mann, den wir nun an unserer Seite brauchen“, sagt der Rheinstars-Manager und frühere Nationalspieler Stephan Baeck. Es gehe darum, den Verein mit seinen knapp 50 Mannschaften mitzunehmen und eine einheitliche Spielphilosophie zu entwickeln. Die engere Verzahnung sowie die Integration der Talente ins Profiteam wird eine der Hauptaufgaben Cotes sein.

Cote lobt Voraussetzungen in Köln

Durch den Aufbau der Basketball Academy in Frankfurt und seine Tätigkeit als Nachwuchsscout in der Profiliga NBA verfügt der einstige Erstliga-Coach (Frankfurt Skyliners, Gießen 46ers) über jede Menge Fachwissen. „Die Voraussetzungen in Köln sind erstklassig, das Jugendprogramm entwickelt sich und alle haben ehrgeizige Ziele, die Organisation besser zu machen“, betont Cote. „Ich bin voller Energie, die Dynamik auf- und auszubauen.“

Auf die Idee, den US-Amerikaner nach Köln zu lotsen, kam Assistenztrainerin Katharina Arnold, die ihn schon viele Jahre kennt. „Eigentlich wollte ich ja Katharina vor Jahren als Assistantcoach nach Hanau holen“, erinnert sich Cote, „nun war es praktisch umgekehrt.“

2015 hatte der 49-Jährige die White Wings als Chefcoach übernommen und führte das Team 2017/18 in die Play-offs der Pro A – bis heute der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Ein Jahr später folgte jedoch der bittere Gang in die Pro B und schließlich die Trennung nach missglücktem Saisonstart im November 2019. Seitdem schaute sich Cote einige Spiele an und feilte an seiner Taktik als Trainer. Nun kann er sie wieder in der Praxis anwenden. Und wer weiß? Vielleicht kommt es sogar in der neuen Saison zum Wiedersehen mit dem Ex-Klub. Wenn beide die Play-offs erreicht haben. (Von Jörn Polzin)

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